Kultureller Marktplatz Dahlbruch
Planänderungen zu riskant

Entwurf der Nachwuchsnutzer: So wünscht sich die Jugend das neue Jugendcafé – mit tieferer Ebene samt Bühne.
  • Entwurf der Nachwuchsnutzer: So wünscht sich die Jugend das neue Jugendcafé – mit tieferer Ebene samt Bühne.
  • Foto: Jan Schäfer
  • hochgeladen von Jan Schäfer (Redakteur)

js/sz Dahlbruch. Keine großen Hoffnungen darf sich das Hilchenbacher Jugendforum machen, was seine ausgearbeiteten Vorschläge für die Neugestaltung des Dahlbrucher Jugendzentrums „No Limits“ betrifft. Das geht aus der Verwaltungsvorlage zum Bauausschuss am kommenden Mittwoch, 20. November, 17 Uhr, hervor

Wie berichtet, hatten Vertreter des Jugendforums in der Sondersitzung des Bauausschusses zum Kulturellen Marktplatz Dahlbruch (KMD) vor einer Woche ihre Vorstellungen vom neuen Jugendcafé präsentiert – mit einer verbesserten Deckenhöhe und der Möglichkeit, eine Bühne unterzubringen. Die Verwaltung bekam vom Ausschuss den Auftrag zu prüfen, inwiefern die Wünsche der Jugend umzusetzen sind, ohne die vorliegende Baugenehmigung für den KMD zu gefährden.

Zur Bauausschusssitzung am kommenden Mittwoch erteilt Baudezernent Michael Kleber dem Wunsch nach einer Deckenhöhe von mehr als 2,80 Meter eine Absage. „Die Baugenehmigung fordert eine schriftliche Beantragung, sofern eine Abweichung von den Bauvorlagen vorgesehen ist.“ Allein aus diesem Grunde sehe er keine Möglichkeit, „den Planungsvorschlägen des Jugendforums für den Innenbereich jetzt noch zu entsprechen“. Eine Gefährdung der Umsetzung des Gesamtprojekts durch diesen „zeit- und in gewissem Maße auch kostenintensiven Prozess mit noch nicht erkennbarem Ausgang“ sei nicht auszuschließen.

Auch die durch eine Zweiteilung der Ebenen im Jugendzentrum erforderliche Rampe sei nicht realisierbar, da sie gemäß DIN „eine Abwicklungslänge von 14,50 m“ haben müsste. So viel Platz gebe es nicht. „Fragen zur Statik, Stichwort Bodenplatte, und zur Raumlufttechnik lassen sich nur unter Inanspruchnahme von Zeit und Geld klären“, so Michael Kleber.

Hoffnung dürfen sich die Jugendlichen aber zumindest bei der Gestaltung des Außengeländes machen. Wie berichtet, soll ein gemeinsamer Ortstermin mit dem Architekten und Akteuren mit „visueller Begleitung“ Aufschluss geben.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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