Sauna-Landschaft für Hilchenbach

Stadt soll mit Planungen beginnen und Investoren suchen

matz Hilchenbach. Einstimmig beauftragte jetzt der Rat der Stadt Hilchenbach die Verwaltung, Planungen zur Errichtung einer modernen Sauna-Landschaft vorzunehmen und einen Investor dafür zu suchen.

Zugrunde lag dem Beschluss ein Antrag der FDP-Fraktion. »Wir haben aus der Bürgerschaft gehört, dass die Bürger erst weit fahren müssen – beispielsweise nach Olpe oder Lüdenscheid –, um ein attraktives Angebot im Saunabereich zu haben«, so Ernst Heinrich Hofmann. »Das bestehende Saunaangebot im städtischen Hallenbad entspricht nicht mehr dem heutigen Standard.« Hier lasse sich eine moderne Landschaft »auch nicht realisieren«.

Mit »weißer Industrie und Rothaarsteig« habe man bereits begonnen, die Attraktivität der Stadt zu steigern. Das müsse man mit einer modernen Sauna-Landschaft fortsetzen. Dort könne sich der Gast »auf seiner Wanderetappe entsprechend erholen bzw. für weitere Etappen fit halten«, argumentierte Hofmann. Mit einem möglichen Standort nahe des Freibades böte man auch Langzeitpatienten der Reha-Klinik und deren Angehörigen die Möglichkeit der Erholung. Das Problem laut Hofmann: »Wir brauchen einen Sponsor.«

Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab schlug »eine Bedarfsanalyse« vor. Schließlich sei Olpe nicht weit, Netphen wolle 2007 eine Sauna-Landschaft eröffnen. »Erst danach suchen wir einen Betreiber.« »Netphen baut schon seit fünf, sechs Jahren«, entgegnete Hofmann. »Mal sehen, wer zuerst fertig ist.« Auch Karsten Barghorn (SPD) sah das Hauptproblem in der Investorensuche. Da der Hallenbad-Betreiber bereits einmal Sauna-Pläne äußerte, könnte der vielleicht eine Sauna-Landschaft betreiben. »Vom Grund her wünschenswert«, auch da der Bedarf vorhanden sei, fand Rudolf Hoffmann (UWG) den FDP-Vorstoß. »Bevor wir aber Verwaltungsaufwand für Planungen betreiben lassen, müssen erst Betreiber und Finanzierung fest stehen.« Gerda Siemann (CDU), selbst aktive Saunagängerin, warnte vor der Olper Konkurrenz. »Das ist für Hilchenbach eine Nummer zu groß.« Dennoch: Versuch macht klug, dachte sich der Rat und gab den Planungsauftrag an die Verwaltung.

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