Wilhelm Münkers 50. Todestag
Stadt Hilchenbach soll ihren berühmten Sohn ehren

sz Hilchenbach. Wilhelm Münker, berühmter Sohn und Ehrenbürger der Stadt Hilchenbach starb am 20. September 1970 im Alter von 96 Jahren – sein 50. Todestag steht damit an. Das möchten die Fraktionen von CDU und Grünen in einem öffentlichen Festakt gewürdigt wissen. Gemeinsam beantragen sie, am 5. Februar im Rat darüber zu beraten. „Ein Leben für Heimat, Umwelt und Jugend“ lautet die Überschrift, die das für Hilchenbach ungewöhnliche Fraktionengespann dem Antrag gegeben hat. „Bis heute lebt die Erinnerung an diesen außergewöhnlichen Bürger unserer Stadt weiter. Viele fühlen sich aufgrund persönlicher Begegnungen mit ihm bleibend verbunden.“ Die Stadt halte ihm auf vielfältige Weise gedenkend die Treue und trage Sorge dafür, dass das Leben und Wirken Wilhelm Münker im Dienste von „Heimat, Umwelt und Jugend“ (so der Titel einer vom Deutschen Jugendherbergswerk 1989 herausgegebenen Biographie) nicht in Vergessenheit gerate. „An herausragender Stelle ist die Mitbegründung des Deutschen Jugendherbergswerks zu nennen, die – neben Richard Schirrmann – wesentlich von Münker ausging. „Aber auch die Hilchenbacher Badeanstalt geht auf ihn zurück“. Gleiches gelte für den Kindelsbergturm. „Wilhelm Münker hat sich leidenschaftlich für einen nachhaltigen Landschaftsschutz engagiert und gegen Überhand nehmende Außenwerbung Protest eingelegt. Gesunde Lebensführung und das Wohl der Kinder und Jugendlichen waren ihm ein Herzensanliegen.“ Seinen vielleicht wichtigsten Dienst habe er seiner Stadt aber wohl getan, indem er sie am Ende des Zweiten Weltkriegs vor der Zerstörung durch die näher rückenden amerikanischen Alliierten bewahrt habe.

„Entgegen der Uneinsichtigkeit oder dem Unwillen der Verantwortlichen veranlasste er den Küster, auf dem Turm der Stadtkirche eine weiße Fahne zu hissen – ein Akt der Zivilcourage, auf den die Todesstrafe stand. Zur Vorbereitung der Feierlichkeit regen die Antragsteller die Einrichtung einer Arbeitsgruppe an, in der sie gern mitarbeiten möchten.

Autor:

Redaktion Siegen aus Siegen

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