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Fröhliches Treiben für Jung und Alt in Hilchenbach
Stimmungsvolles Lichtermeer begeistert beim Mondscheinmarkt

Mit Pauline durfte gelacht werden.
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nja/kaio Hilchenbach. „Gib der Hexe doch mal die Hand. Papa macht dann ein Foto“: Es gibt Sätze, die hört man nicht alle Tage. Auf dem Hilchenbacher Marktplatz aber war diese sorglose Aufforderung am Sonntagnachmittag mehr als einmal zu hören. Hexe Furiana hatte den Bogen in gleich mehrfacher Weise raus, bei den Jüngsten trotz ihres warzenreichen Gesichts keine Angst, sondern Begeisterung auszulösen: Mit großen und kleinen Seifenblasen zog sie im wahrsten Sinne des Wortes Jung und Alt in ihren Bann. Sie ist keine Unbekannte im Schatten der ev. Kirche: Seit der Premiere des bunten Treibens, das Mondscheinmarkt und den Markt der Möglichkeiten miteinander kombiniert, zaubert sie aus Seifenwasser dünnhäutige Kugeln.

nja/kaio Hilchenbach. „Gib der Hexe doch mal die Hand. Papa macht dann ein Foto“: Es gibt Sätze, die hört man nicht alle Tage. Auf dem Hilchenbacher Marktplatz aber war diese sorglose Aufforderung am Sonntagnachmittag mehr als einmal zu hören. Hexe Furiana hatte den Bogen in gleich mehrfacher Weise raus, bei den Jüngsten trotz ihres warzenreichen Gesichts keine Angst, sondern Begeisterung auszulösen: Mit großen und kleinen Seifenblasen zog sie im wahrsten Sinne des Wortes Jung und Alt in ihren Bann. Sie ist keine Unbekannte im Schatten der ev. Kirche: Seit der Premiere des bunten Treibens, das Mondscheinmarkt und den Markt der Möglichkeiten miteinander kombiniert, zaubert sie aus Seifenwasser dünnhäutige Kugeln.

Einige Hundert Besucher zu Gast 

Am Wochenende war es wieder so weit: unter herrlichsten Bedingungen! Das Coronavirus hatte dem Markt im Doppelpack im vergangenen Oktober die Lichter ausgepustet: Nun aber stand der Hilchenbacher Marktplatz am Samstagabend wieder ganz im Zeichen ganz unterschiedlicher Illuminationen – wenn die Abstände zwischen den Marktständen auch Pandemie-bedingt etwas größer ausfielen und die Wilhelmsburg dunkel blieb. Einige Hundert Besucher kamen in die Innenstadt, gegen 19 Uhr fing das muntere Treiben am Samstag an. Auf dem Marktplatz kamen die Besucher an den Ständen mit den Händlern ins Gespräch und Geschäft. Deren Angebot: Kunsthandwerk, herbstliche Dekoration und kulinarische Köstlichkeiten. Die Gastronomie war – alkoholfrei – mit Leckereien zum Mitnehmen mit im Boot. Lange Schlangen der Wartenden vor den Verkaufsständen zeigten, dass es den Besuchern gefiel, endlich wieder über einen solchen Markt schlendern zu können. Es besteht Nachholbedarf, in Zeiten der Pandemie.

Lichtkonzept wieder ein Hingucker

Atmosphärisch gelungen und ein Hingucker alle Jahre wieder: Das Lichtkonzept, das den Markplatz stimmungsvoll in Szene setzt. Den ganzen Abend über verzauberten zudem phantastische Figuren die Gäste: darunter auch schon Furiana. Auch die Gerichtswiese an der Wilhelmsburg erstrahlte in neuem Glanz: Mit rund 250 Teelichtern, verpackt in kleinen Papiertüten, hatte das Team um Kerstin Broh vom Aktionsring Hilchenbach und dem Hilchenbacher Stadtmarketing ein Kerzen-Labyrinth auf die Beine gestellt, durch das die Anwesenden nach Lust und Laune wandeln konnten.

Am Donnerstag stand die Gerichtswiese noch unter Wasser.
Kerstin Broh
vom Orga-Team des Marktes

Untermalt wurde diese besondere Atmosphäre von entspannter Livemusik des Siegener Gitarristen Mario Mammone. Auch für die Kleinen wurden Mitmachaktionen angeboten: Sie durften Kürbisse aushöhlen und in schaurig-schöne Fratzen verwandeln. Mit Kerzen ausgestattet, wurden die Gesichter auf dem Marktplatz ausgestellt. Damit sie den Kindern auch zu Hause noch Freude bereiten, konnten die „Hohlköpfe“ am Sonntag wieder abgeholt werden. „Es sind rund 60 Kürbisse geworden. Da sind echt tolle Gesichter bei rausgekommen“, sagt Kerstin Broh, die sich erleichtert zeigt ob des hervorragenden Wetters. Nach dem Sturm am Donnerstag habe die Gerichtswiese schließlich noch unter Wasser gestanden ...

Shoppingvergnügen bei Traumwetter

Das Wetter war den Organisatoren auch am Sonntag hold: Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein ging das herbstliche Shoppingvergnügen weiter. Die Palette reichte von geräuchertem Knoblauch aus Frankreich über Stricksocken, Herbstdeko und Haubergssenf aus Siegen bis zu frisch gepresstem Apfelsaft der „Keppels Früchtchen“, jener Schülergenossenschaft des Allenbacher Gymnasiums. Fröhliches Kinderlachen schallte derweil von der Gerichtswiese in den Siegerländer Himmel: Dort trieb Clownin Pauline (alias Petra Raith) ihren zauberhaften Schabernack.

Autor:

Anja Bieler-Barth (Redakteurin) aus Siegen

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