SZ

Auto steht seit Monaten an der Poststraße in Müsen
Unerwünschter Dauer-Parker sorgt für Frust

Mit schlichtem Eiskratzen ist es hier nicht mehr getan: Der blaue Passat-Kombi parkt seit September an dieser Stelle.
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  • Mit schlichtem Eiskratzen ist es hier nicht mehr getan: Der blaue Passat-Kombi parkt seit September an dieser Stelle.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

js Müsen. Der Herbst kam und ging, der Winter folgte und brachte Schnee über das Land. Dem blauen VW Passat, der nun schon seit dem Spätsommer an der Poststraße vor dem Müsener Ehrenmal geparkt ist, geht das völlig am Lack vorbei. Ordnungsgemäß abgestellt steht der in die Jahre gekommene Kombi da – er wurde offensichtlich von seiner Halterin im Stich gelassen. Den Anwohnern der Poststraße ist das Auto ein Dorn im Auge. Sie haben sich zunächst gewundert über den Dauerparker, im Laufe der Zeit, waren aber zunehmend genervt von dem Wagen, der standorttreu Wind und Wetter trotzt – und sowohl der Straßenreinigung beim Laubfegen als auch dem Winterdienst beim Scheeschieben stets im Weg ist.

js Müsen. Der Herbst kam und ging, der Winter folgte und brachte Schnee über das Land. Dem blauen VW Passat, der nun schon seit dem Spätsommer an der Poststraße vor dem Müsener Ehrenmal geparkt ist, geht das völlig am Lack vorbei. Ordnungsgemäß abgestellt steht der in die Jahre gekommene Kombi da – er wurde offensichtlich von seiner Halterin im Stich gelassen. Den Anwohnern der Poststraße ist das Auto ein Dorn im Auge. Sie haben sich zunächst gewundert über den Dauerparker, im Laufe der Zeit, waren aber zunehmend genervt von dem Wagen, der standorttreu Wind und Wetter trotzt – und sowohl der Straßenreinigung beim Laubfegen als auch dem Winterdienst beim Scheeschieben stets im Weg ist.

Blauer Unfallwagen steht seit Monaten an der Poststraße in Müsen

Seit Anfang September stehe der blaue Unfallwagen, der schon damals Beulen und Schrammen aufgewiesen habe, an dieser Stelle, berichtet Anwohner Garvin Müller der SZ. „Er wurde seither keinen Zentimeter bewegt und fällt bald schon auseinander.“ Mehrfach hätten er und seine Nachbarn sich mit Polizei und Ordnungsamt in Verbindung gesetzt und gefragt, ob diese nicht dafür sorgen könnten, dass das Fahrzeug endlich verschwindet. Damit jedoch hatten sie keinen Erfolg.
Im Hilchenbacher Rathaus, der zuständigen Ordnungsbehörde, ist der verlassene Passat bestens bekannt. Seit längerer Zeit schon seien die Kollegen darum bemüht, Kontakt zur Fahrzeughalterin zu bekommen, erklärt Verwaltungssprecher Hans-Jürgen Klein. Bislang sei ihnen das aber nicht gelungen. Man wolle die Frau zu gerne darum bitten, ihr Auto zu entfernen. Bewusst vermeidet Klein in diesem Zusammenhang das Wort „wegfahren“: Immerhin ist die TÜV-Plakette bereits im Oktober abgelaufen.

Der Stadt Hilchenbach sind die Hände gebunden

Ohne Hilfe der Halterin seien der Stadt momentan die Hände gebunden, räumt Hans-Jürgen Klein ein. Denn: Das Auto ist noch immer zugelassen und stellt keine unmittelbare Gefahr dar. Es steht weder im Parkverbot oder auf einem Zebrastreifen, es laufen keine Betriebsstoffe aus. Dennoch ist auch der Stadt daran gelegen, dass das Auto noch einmal bewegt wird. Wo genau die Fahrzeughalterin wohnt, wird mit Verweis auf den Datenschutz nicht gesagt. Es sei aber richtig, dass es sich nicht um ein Auto aus der direkten Nachbarschaft handele. Dort macht bereits die nicht offiziell bestätigte Vermutung die Runde, dass das Auto einer Dahlbrucherin gehört.
Diese zu erreichen, erweist sich nun offenbar als echtes Problem. Über „sachdienliche Hinweise“ würde sich die Behörde durchaus freuen. Bis diese im Rathaus ankommen, werden Garvin Müller und seine Nachbarn weiterhin kopfschüttelnd auf das blaue Blech im weißen Schneekleid blicken. Und nein, berichtet er von Antworten auf entsprechende Anfragen: Er könne beim besten Willen nicht sagen, ob es zum Verkauf stehe...

Mit schlichtem Eiskratzen ist es hier nicht mehr getan: Der blaue Passat-Kombi parkt seit September an dieser Stelle.
Der TÜV ist längst abgelaufen, die Besitzerin ist nicht zu erreichen.
Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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