Vielseitiges Bläseroktett

In der Konzertreihe „Sonntags um fünf“ trat dieses Mal das Bläseroktett der Philharmonie Südwestfalen auf.    Foto: anne
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anne Hilchenbach. Als „kleine Eröffnung der Spielzeit mit einem großen Ensemble“ hatte Hartmut Kriems, Geschäftsführer des Gebrüder-Busch-Kreises, das Konzert in der ev. Kirche Hilchenbach angekündigt. In der Reihe „Sonntags um fünf“ trat dieses Mal das Bläseroktett der Philharmonie Südwestfalen auf und sorgte für ein kurzweiliges und abwechslungsreiches Konzert. Malcolm Mead, Patrick Federhen (beide Oboe), Elke Aufschläger, Leo Lentz (beide Klarinette), Susumu Takahashi, Raffael Reinisch (beide Fagott), Albert Prins und Guy Johnston (beide Horn) eröffneten das Programm mit Haydns Divertimento B-Dur. Mit weichem Klang, aber dennoch festlich ertönte das Allegro con spirito und begeisterte die Zuhörer. Schon in dem Divertimento präsentierten die Musiker sich vielseitig – von dem schönen Choral St. Antoni’ bis zu dem lebendigen Rondo: Allegretto.

Zunächst blieb das Oktett mit Musik aus der Oper „Figaros Hochzeit“ in der Zeit der Klassik. Die bekannte Arie „Se vuol ballare signor Contino“ und andere bekannte Stücke aus der Oper ließen Figaro, seine Susanna, das Grafenpaar und Cherubino lebendig werden, bevor es mit Mozarts Serenade c-Moll (Allegro, Andante, Menuetto in canone, Allegro con variazioni) weiterging. Mächtige Unison-Takte wechselten hier im Kontrast mit mehrstimmigen, lieblichen Passagen. Der abwechslungsreiche Variationensatz war nicht weniger ansprechend. Der Abschluss des Konzerts war etwas ungewöhnlich. Von der Klassik ging es in die Gegenwart, und der Komponist, Hornist Albert Prins, war selbst einer der Interpreten.

Seine „Petite ,Toot‘-Suite, Hoboken XXL, Nr. 2“ sorgte allein durch ihren Titel schon für Verwirrung. Hier war keineswegs mit dem Wort „Hoboken“ eine Haydn-Bearbeitung gemeint, vielmehr sollte man wissen, dass Albert Prins in Hoboken geboren wurde. Dennoch wurde das Programm auf diese Weise eingerahmt, schließlich hatte der Nachmittag mit Haydn begonnen. Locker, jazzig ertönten die Instrumente dieses Mal. Mal swingend, dann bluesig und hin und wieder auch zusammen mit einer Hupe oder einer Klingel sorgte die Musik für einen gelungenen Abschluss des kurzweiligen Konzerts.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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