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Skateanlage im Dirtbikepark
Vom Hügel auf die Quarterpipe

Normalerweise befasst Andreas "Schützi" Schützenberger sich mit viel größeren Projekten.
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sos Hilchenbach. Quarterpipe, Rooftop und Bank – mit diesen drei Elementen wurde an zwei Tagen eine kleine Skateanlage im Hilchenbacher Dirtbikepark aufgebaut. Die Planungen dafür hatten schon vor einem Jahr begonnen, am Montag dann ging es endlich los. Für Andreas Schützenberger eigentlich nichts Großes, normalerweise befasst sich der Schreiner und Rampenbauer aus Passau mit Flächen, die Tausende Quadratmeter groß sind und auf denen gut 70 Elemente installiert werden. „Aber so kleine Projekte mag ich eigentlich viel lieber“, sagt der 49-Jährige.
Skateanlage ist Wunsch der Hilchenbacher JugendDenn gerade dann sei es möglich, etwas mit den Jugendlichen gemeinsam aufzubauen. „Es macht Sinn, auf die Nutzer zu hören.

sos Hilchenbach. Quarterpipe, Rooftop und Bank – mit diesen drei Elementen wurde an zwei Tagen eine kleine Skateanlage im Hilchenbacher Dirtbikepark aufgebaut. Die Planungen dafür hatten schon vor einem Jahr begonnen, am Montag dann ging es endlich los. Für Andreas Schützenberger eigentlich nichts Großes, normalerweise befasst sich der Schreiner und Rampenbauer aus Passau mit Flächen, die Tausende Quadratmeter groß sind und auf denen gut 70 Elemente installiert werden. „Aber so kleine Projekte mag ich eigentlich viel lieber“, sagt der 49-Jährige.

Skateanlage ist Wunsch der Hilchenbacher Jugend

Denn gerade dann sei es möglich, etwas mit den Jugendlichen gemeinsam aufzubauen. „Es macht Sinn, auf die Nutzer zu hören.“ Der Wunsch nach zusätzlichen „Obstacles“ (Hindernissen) sei schon vor einigen Jahren bei den Jugendlichen entstanden, die den Park regelmäßig nutzen, sagt Sascha Rötz vom Push-Verein, der das Gelände betreut. In diesem Zuge sei auch sofort „Schützi“ als derjenige genannt worden, der die Gestaltung übernehmen sollte. „Er ist in der Szene bekannt“, erklärt Rötz.
Das Engagement der Hilchenbacher Jugend ist dem Bayer gleich positiv aufgefallen. „Wenn man sich hier den Pumptrack anguckt – da ziehe ich den Hut!“ Wenn die Nutzer selbst mit anpacken, hätten sie gleich einen anderen Bezug zu dem Gelände, und das sei hier geschehen.

"Schützi" kennt sich aus

Andreas Schützenberger kennt die Region gut, in Siegen, Freudenberg und Lennestadt hat er seine Fußspuren schon in Form einer Skateanlage hinterlassen. Seit 23 Jahren ist er im Geschäft, hat mit IOU Ramps sein eigenes Unternehmen aufgebaut. Er profitiert von seiner Erfahrung als Schreiner – aber auch von der als Skateboarder. „Man muss schon wissen und verstehen, worum es geht.“

Skateboards, Stunt-Scooter, BMX

Aber nicht nur mit dem Skateboard können hier künftig Tricks ausprobiert werden, sondern auch mit dem Stunt-Scooter oder dem BMX. Die Basiselemente seien ein idealer Einstieg, sagt „Schützi“, der von Schreiner Marvin Schmitt und Jona Hirsch, Bufdi beim Kinder- und Jugendbüro, bei der Arbeit unterstützt wird. Im Laufe der Zeit könne die Anlage auch noch erweitert werden, beispielsweise mit einem Curb (eine Art Randstein). „Ich bin eh ein Fan davon, die Projekte zu begleiten und wieder zu kommen.“
Streetpark 

Erfolge feiern

Über 16.000 Euro kostet der kleine Streetpark, gesponsort wird das Projekt komplett von der Sparkasse Siegen. Eine Investition, die sich ganz bestimmt lohnt: Auf der Anlage können laut Andreas Schützenberger sowohl diejenigen Erfolge feiern, die zum ersten Mal kommen, als auch die, die schon länger dabei sind. Dass es immer mehr solcher Parks gibt, freut Andreas Schützenberger. „Die Plätze sind so wichtig. Sie sind ein Treffpunkt, da wachsen Generationen auf.“

Öffnung des Dirtbikeparks

Damit der Park auch bald wieder öffnen kann - "Wir hoffen in den nächsten Wochen" -, werde derzeit ein Hygienekonzept erarbeitet, so Sascha Rötz. Unter anderem werde es Markierungen am Starthügel geben, "so wie im Supermarkt an der Kasse", lacht er. An einigen Tagen in der Woche sei dann ein Mitarbeiter des KJB oder Push-Vereins vor Ort, der darauf achtet, dass die Corona-Regeln befolgt werden. Es solle in jedem Fall verhindert werden, dass der Park öffnet und nach kurzer Zeit wieder schließen muss. "Die Jugendlichen sollen keinen Frust schieben."

Autor:

Sonja Schweisfurth (Redakteurin) aus Siegen

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