„Wachet auf, ruft uns die Stimme“

jea Dahlbruch. Mit einem stimmungsvollen Konzert in der bis auf den letzten Platz gefüllten katholischen Pfarrkirche St. Augustinus in Dahlbruch hieß die Chorgemeinschaft St. Augustinus Dahlbruch die gerade begonnene Adventszeit willkommen. Unter der Gesamtleitung von Musikdirektor Maurizio Quaremba schenkten der Männerchor St. Augustinus Dahlbruch/Kreuztal, gegründet vor 122 Jahren, der Gemischte Chor der Chorgemeinschaft St. Augustinus Dahlbruch und die Chorgruppe und Band Con Brio sowie Steffi Wintersohle als Sopransolistin und Gabriel Isenberg an der Orgel den Konzertbesuchern Chorgesang, Orgelklang und Instrumentalbegleitung vom Feinsten.

Mit „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach für Orgel BWV 645 leitete Gabriel Isenberg das anspruchsvolle Konzert ein. Ein Gesangserlebnis von Rang bereitete die junge Sopransolistin Steffi Wintersohle, begleitet von Gabriel Isenberg an der Orgel, mit der Arie „Öffne dich, mein ganzes Herze“ aus der Adventskantate BWV 61 von Bach und der Arie „O, hätt’ ich Jubals Harf‘“ aus dem Oratorium „Josua“ HWV 64 von Händel. Brillanter Sologesang, der zu Herzen ging.

Als ein homogener Klangkörper erwies sich der Männerchor St. Augustinus Dahlbruch/Kreuztal, der mit seinen klanglich ausgefeilten Stimmen „Herr, gib uns Frieden“ von Kai Elpe, „Abendfrieden“ von Franz Schubert und „Rorate coeli desuper“ von Stein getragen, teils anheimelnd und gefühlvoll zu Gehör brachte. Es folgten mit Orgelbegleitung die erste Strophe von „Macht hoch, die Tür“ durch die Gemeinde und die weiteren Strophen durch den Männerchor. Als ein Meister an der Orgel erwies sich Gabriel Isenberg mit „Wie schön leuchtet der Morgenstern“ im Satz von Günter Drucks. Ausdrucksstark und gesanglich präzise präsentierte sich der Gemischte Chor der Chorgemeinschaft mit den Liedbeiträgen „Es kommt ein Schiff geladen“ (Walter Rein), „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Nikolai sowie „Der Morgenstern ist aufgedrungen“ von Rumpius und „O du stille Zeit“ von Bresgen. Gesanglich und instrumental setzte Chorgruppe und Band Con Brio mit „Wieder naht ein heil’ger Stern“ und weiteren Gesangsstücken von Maierhofer und dem Spiritual „Somebody’s Knocking“ weitere Höhepunkte im beeindruckenden Konzert. Wilma Jungermann leitete mit der alten Legende von den „Zwei Mönchen“, Mahatma Gandhis Aussagen über „Das Lächeln“, dem Gedicht „Die alte Kirche“ von Manfred Hausmann und dem Text „Zwölf Uhr mittags“ die einzelnen Darbietungen stimmungsvoll ein. Mit dem Lied „Wir warten auf das Licht“ von Heizmann/Mang verabschiedeten der Gemischte Chor und Con Brio die Konzertbesucher, die sich mit viel Beifall für ein hervorragendes Konzert bedankten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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