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Industriebrache in Allenbach
Werk noch nicht unterm Hammer

Wie sind die Aussichten für eine Wiederbelebung der Allenbacher Hammerwerksbrache? Tiefbau-Unternehmer Heinrich Brian Born möchte das Areal kaufen und mit Leben füllen. Behördengespräche laufen.
  • Wie sind die Aussichten für eine Wiederbelebung der Allenbacher Hammerwerksbrache? Tiefbau-Unternehmer Heinrich Brian Born möchte das Areal kaufen und mit Leben füllen. Behördengespräche laufen.
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js Allenbach. Wie kann die Industriebrache Hammerwerk Vorlaender in Allenbach wiederbelebt werden? Tiefbau-Unternehmer Heinrich Brian Born hat der Stadt Hilchenbach seine Antwort auf diese Frage gegeben. Er möchte das 8000-Quadratmeter-Areal an der B 508 kaufen, um nicht nur seinen eigenen Betrieb dorthin zu verlegen, sondern auch, um weitere Gewerbetreibende wie Spediteure und Baustoffhändler mit ins Boot zu holen. Born möchte zudem ein Betonmischwerk und eine Asphaltanlage einrichten (die SZ berichtete).

Nach wie vor ist Born am Kauf des Gebäudekomplexes interessiert, in dem vor beinahe fünf Jahren der Betrieb eingestellt wurde. Inzwischen, so berichtet Born auf Anfrage der SZ, habe er weitere Gespräche mit der Firma Metalcom in der Lombardei geführt.

js Allenbach. Wie kann die Industriebrache Hammerwerk Vorlaender in Allenbach wiederbelebt werden? Tiefbau-Unternehmer Heinrich Brian Born hat der Stadt Hilchenbach seine Antwort auf diese Frage gegeben. Er möchte das 8000-Quadratmeter-Areal an der B 508 kaufen, um nicht nur seinen eigenen Betrieb dorthin zu verlegen, sondern auch, um weitere Gewerbetreibende wie Spediteure und Baustoffhändler mit ins Boot zu holen. Born möchte zudem ein Betonmischwerk und eine Asphaltanlage einrichten (die SZ berichtete).

Nach wie vor ist Born am Kauf des Gebäudekomplexes interessiert, in dem vor beinahe fünf Jahren der Betrieb eingestellt wurde. Inzwischen, so berichtet Born auf Anfrage der SZ, habe er weitere Gespräche mit der Firma Metalcom in der Lombardei geführt. Die Italiener, die seinerzeit das Unternehmen aus der Insolvenzmasse des Hammerwerks herausgekauft hatten, hätten ein Gutachten erstellen lassen, wie das Gelände saniert werden könnte. Wichtig zu wissen sei, wo genau „Hotspots“ einer Bodenbelastung vorlägen – und mit welchen Maßnahmen eine Umweltgefährdung verhindert werden könne. Das könnten ein punktueller Austausch von kontaminiertem Erdreich sein – oder eben auch eine fachgerechte Verkapselung, erklärt der Bauunternehmer.

Ein Gespräch mit Vertretern der Stadt Hilchenbach und des Kreises Siegen-Wittgenstein habe bereits stattgefunden, bestätigt Born entsprechende SZ-Informationen. Der Kreis fordert nun einen geeigneten Sanierungsplan nach den Richtlinien des Bundesbodenschutzgesetzes ein, den das jetzige Eigentümer-Unternehmen liefern soll. In Kürze soll es einen vertiefenden Termin vor Ort geben, an dem wieder beide Behörden mit Vertretern teilnehmen werden.

Neben Heinrich Brian Born gibt es dem Vernehmen nach einen weiteren ortsansässigen Interessenten, der nach eigener Aussage selbst in Verhandlungen mit Metalcom stecke. Ein von ihm vorgelegtes erstes Rückbaukonzept entspricht laut Kreis-Umweltamt aber nicht den Vorgaben eines geeigneten Sanierungsplans.

Zur Erinnerung: Die Stadt Hilchenbach hatte selbst die Initiative ergriffen, die Entwicklung der Brache über das Programm „Bau.Land.Partner“ (ehemals Flächenpool NRW) anzustoßen. Bislang hat dies aber nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Das Hammerwerk ruht.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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