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Verdiente Ehrenamtler im Sport: Heidi Höchst
Dem Turnsport verschrieben

In der Geschäftsstelle des Siegerland-Turngaus kümmert sich Heidi Höchst seit 2008 um die Finanzen sowie die Verwaltung des 108 Sportvereine und 37 000 Mitglieder umfassenden Turn-Zusammenschlusses.
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sila Allenbach. Ihre Begeisterung für den Turnsport prägt sie schon ein Leben lang: Heidi Höchst, Geschäftsstellen-Leiterin beim Siegerland-Turngau, war gerade einmal sechs Jahre alt, als sie in den TuS Fellinghausen eintrat, um ihrer Leidenschaft zu frönen. Was folgen sollte, war nicht nur eine überaus erfolgreiche Karriere als Turnerin, sondern eine ebenso beachtliche Laufbahn als Ehrenamtlerin in den verschiedensten Funktionen und Vereinen.

„Heidi ist überaus engagiert. Sie investiert sehr viel Zeit und Fleiß in die Ausübung der Tätigkeiten, weshalb es bewundernswert ist, dass sie schon so lange dabei ist“, sagt der Turngau-Vorsitzende Ehrenfried Scheel voller Anerkennung über die Arbeit seiner Kollegin.

Heidi Höchst verschrieb sich schon früh dem Trampolinsport.

sila Allenbach. Ihre Begeisterung für den Turnsport prägt sie schon ein Leben lang: Heidi Höchst, Geschäftsstellen-Leiterin beim Siegerland-Turngau, war gerade einmal sechs Jahre alt, als sie in den TuS Fellinghausen eintrat, um ihrer Leidenschaft zu frönen. Was folgen sollte, war nicht nur eine überaus erfolgreiche Karriere als Turnerin, sondern eine ebenso beachtliche Laufbahn als Ehrenamtlerin in den verschiedensten Funktionen und Vereinen.

„Heidi ist überaus engagiert. Sie investiert sehr viel Zeit und Fleiß in die Ausübung der Tätigkeiten, weshalb es bewundernswert ist, dass sie schon so lange dabei ist“, sagt der Turngau-Vorsitzende Ehrenfried Scheel voller Anerkennung über die Arbeit seiner Kollegin.

Heidi Höchst verschrieb sich schon früh dem Trampolinsport. „Ich hätte damals am liebsten sofort mit dem Trampolinturnen begonnen, aber das war leider erst ab 14 Jahren erlaubt. Als ich dann das nötige Alter erreicht hatte, habe ich mich voll und ganz darauf konzentriert“, erzählt die heute 65-Jährige über ihre Anfänge. Es dauerte nicht lange, bis sich die gebürtige Siegenerin dazu entschloss, ihre erlernten Fertigkeiten weiterzugeben.

1971 – im Alter von 16 Jahren – übernahm sie im TuS Fellinghausen den Posten einer Übungsleiterin im Trampolinturnen, den sie bis heute inne hat. „Meine Freude am Sport ist nach wie vor ungebrochen. Das Alter geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei. Wenn ich den Mädels in meiner Turngruppe Hilfestellungen gebe, merke ich das am nächsten Morgen“, erzählt Höchst, die seit 1977 auch das Amt der Trampolinfachwartin im TuS Fellinghausen bekleidet, mit einem Grinsen.

Die ehrenamtlichen Betätigungen sollten sich allerdings nicht auf den Kreuztaler Verein beschränken: Ob als Jugendwartin im TV Allenbach (1976 bis 1978) oder als Trampolinfachwartin im Turnbezirk Siegen-Nord (1977 bis 1980), Heidi Höchst war stets eng mit den Strukturen des heimischen Sports verbunden.
Mit 26 Jahren schlug sie das nächste große Kapitel ihres bis dato schon beeindruckenden ehrenamtlichen Werdegangs auf. Im Siegerland-Turngau agierte Höchst fortan für zwei Jahre als Jugendwartin, bevor sie 1981 das Amt der Trampolin-Fachwartin übernahm.

Hinzu kam im Jahr 2008 der Posten als Gauvorsitzende für Finanzen und Verwaltung, den sie nach wie vor ausübt. „Ich war die erste Frau, die sich im Turngau um die Finanzen gekümmert hat. Vorher war das mehr oder weniger eine Männerdomäne, weshalb ich auch nie mit dem Gedanken gespielt habe, mich auf diesen Posten zu bewerben“, erzählt die 65-Jährige rückblickend. Letztlich war es ein Zufall, der Höchst in das Amt bringen sollte: „Siegmar Schütz, damaliger Gauvorsitzender, hat mich wie aus dem Nichts gefragt, ob ich daran Interesse hätte, und ich habe Ja gesagt“, erinnert sich die gelernte Industriekauffrau.

Bis 2024 möchte Höchst, die unter anderem mit der Gau-Ehrenplakette sowie den silbernen Ehrennadeln des Westfälischen- und Deutschen Turnerbundes ausgezeichnet wurde, ihre Ämter beim Turngau noch ausüben. „Dann möchte ich mich auf andere Dinge konzentrieren“, sagt sie und hofft darauf, dass bis dahin ein geeigneter Nachfolger gefunden ist: „Der Nachwuchs ist im Turngau leider das größte Problem. Wenn sich jemand finden würde, der Interesse daran hat, meine Aufgaben zu übernehmen, würde ich natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Autor:

Silas Münker (Volontär) aus Siegen

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