SZ

Mountainbiker Marco Hoffmann
Fast 19 000 Höhenmeter in sieben Tagen

Welch eine malerische Kulisse! 
Marco Hoffmann aus Hilchenbach-Hadem bei der BIKE Transalp.
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Marco Hoffmann aus Hilchenbach-Hadem bei der BIKE Transalp.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Uwe Bauschert (Redakteur)

krup Nauders/Riva. Neue Herausforderungen meistern, kurzfristig auftretende Probleme lösen, die persönlichen Leistungsgrenzen ausloten  – für den 24-jährigen Marco Hoffmann aus Hilchenbach-Hadem war die BIKE Transalp „eine ganz neue Erfahrung“, wie der Mountainbiker im Gespräch mit der SZ verriet.

Der Zwillingsbruder von Triathlet Jonas Hoffmann bewältigte die sieben Etappen lange Tour durch die Alpen in der Gesamtzeit von 28:30:03 Stunden und landete damit in der Männerklasse unter 49 gewerteten Bikern auf dem achtbaren 8. Rang. Den Sieg sicherte sich Marek Sülzle aus Konstanz in 26:55:36 Stunden vor dem Italiener Giulio Valfre (27:01:35) und dem Regensburger Jens Schuhmann (27:30:58).

„Mit dieser Platzierung bin ich sehr zufrieden – unter die Top Ten zu fahren, ist immer schön.

krup Nauders/Riva. Neue Herausforderungen meistern, kurzfristig auftretende Probleme lösen, die persönlichen Leistungsgrenzen ausloten  – für den 24-jährigen Marco Hoffmann aus Hilchenbach-Hadem war die BIKE Transalp „eine ganz neue Erfahrung“, wie der Mountainbiker im Gespräch mit der SZ verriet.

Der Zwillingsbruder von Triathlet Jonas Hoffmann bewältigte die sieben Etappen lange Tour durch die Alpen in der Gesamtzeit von 28:30:03 Stunden und landete damit in der Männerklasse unter 49 gewerteten Bikern auf dem achtbaren 8. Rang. Den Sieg sicherte sich Marek Sülzle aus Konstanz in 26:55:36 Stunden vor dem Italiener Giulio Valfre (27:01:35) und dem Regensburger Jens Schuhmann (27:30:58).

„Mit dieser Platzierung bin ich sehr zufrieden – unter die Top Ten zu fahren, ist immer schön. Die drei Erstplatzierten fuhren allerdings in einer anderen Liga, die dürften aber vom Trainingsaufwand her auch in anderen Bereichen unterwegs sein“, vermutet Hoffmann, der sein eigenes Trainingspensum auf „zehn bis 15 Stunden pro Woche, in der Vorbereitung auf diese Transalp jedoch eher auf 15 bis 20 Stunden“ taxiert.

Training in Sölden

„Üblicherweise fahre ich viel im Sauerland, in Wittgenstein oder auch auf dem Kindelsberg. Vor der Tour in den Alpen war ich aber zum Trainieren in Sölden, um schon mal ein Gespür für die gänzlich anderen Örtlichkeiten zu bekommen. In unserer Region hat man nun mal nicht diese Höhenmeter, da kann man nicht länger als zwölf Minuten kontinuierlich bergauf fahren“, erläuterte der 24-jährige Radsportler.

Start in Nauders, Ziel am Gardasee

Die insgesamt rund 600 Mountainbiker, die die anspruchsvolle und strapaziöse Tour von Nauders (Österreich) nach Riva del Garda am Gardasee auf sich nahmen, mussten eine Gesamtstreckenlänge von 572,5 Kilometern mit über 18 800 Höhenmetern bewältigen. Marco Hoffmann bewegte sich auf allen sieben Etappen im Vorderfeld, platzierte sich stets unter den besten 15 der Männerklasse. Mit Rang 7 erwischte er einen Top-Auftakt, ehe er am Folgetag mit gleich mehreren Reifenpannen zu kämpfen hatte.

Gleich zwei Platte auf der dritten Etappe

„Auf der zweiten Etappe ging es noch, da hatte ich nur einen Platten  –  am folgenden Tag aber gleich zwei, da habe ich natürlich viel Zeit mit Flicken und Aufpumpen verloren“, berichtete der als Mechatroniker in Littfeld beschäftigte Hoffmann. So verbuchte er auf diesen beiden Teilstücken jeweils Rang 13, ehe es in Sachen Platzierungen wieder deutlich aufwärts ging.

Abfahrten extrem fordernd

Nach den weiteren Rängen 5, 4, 3 und 6 landete der Nordsiegerländer am Ende auf Rang 8. „Was die reinen Plätze angeht, war der 3. Tagesrang das Highlight der Tour, die mir aber viele weitere schöne Erfahrungen vermittelt hat. Die Alpen bieten herrliche Landschaften, wobei man sich eher am Anblick nach oben erfreuen kann  –  den Blick nach unten sollte man tunlichst vermeiden, weil die Abfahrten dermaßen fordernd sind, dass man in jeder Sekunde hochkonzentriert bleiben und die Strecke im Auge behalten muss.“

Ein konkretes Ziel für die nahe Zukunft hat Marco Hoffmann noch nicht ins Auge gefasst, wie er der SZ mitteilte: „Nach dieser sehr langen Veranstaltung würde ich jetzt lieber mal ein kürzeres Rennen in Angriff nehmen, vielleicht in Holland. Aber da muss ich mich mal noch genauer informieren.“
Und nach dem Sommer und dem Herbst kommt ja auch schon wieder die Winterzeit, in der „Hoffmann & Hoffmann“ zuletzt auch gemeinsam auf Mountainbikes unterwegs waren. „Im Winter haben Jonas und ich phasenweise gemeinsam auf Mountainbikes trainiert, in letzter Zeit aber nicht mehr so häufig  – da habe ich mehr Grundlagenkilometer gesammelt, um für die BIKE Transalp bereit zu sein."

Autor:

Frank Kruppa (Redakteur) aus Siegen

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