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10 Jahre Original Giebelwälder
Schuss und Feilen machen Volksmusik modern

Zehn Jahre Original Giebelwälder: Der runde Geburtstag wurde am Sonntag im Bürgerhaus in Birken gefeiert. Andreas Schuss (l.) und Vanessa Feilen (3.v.l.) machen mit ihren Mitstreiter/-innen moderne Volksmusik von hier. Sie haben auch eine „Rothaarsteig-Polka“ und eine „Siegerland-Hymne“ im Programm.
  • Zehn Jahre Original Giebelwälder: Der runde Geburtstag wurde am Sonntag im Bürgerhaus in Birken gefeiert. Andreas Schuss (l.) und Vanessa Feilen (3.v.l.) machen mit ihren Mitstreiter/-innen moderne Volksmusik von hier. Sie haben auch eine „Rothaarsteig-Polka“ und eine „Siegerland-Hymne“ im Programm.
  • Foto: Gaby Wertebach
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gum Birken. „Manchmal laut, manchmal leise, Volksmusik auf unsere Weise“, so war das Konzert zum zehnjährigen Bestehen der Original Giebelwälder am frühen Sonntagabend im Bürgerhaus in Birken überschrieben. Die Musiker traten in einer fünfköpfigen Formation auf, die auch künftig beibehalten werden soll. Neben Andreas Schuss und Vanessa Feilen, den Gründern der Original Giebelwälder, waren Luisa Brückner, Sabine Weber und Jörn Pfeiffer mit dabei.
Authentische und moderne VolksmusikDer Grund für den Erfolg des Duos Andreas Schuss und Vanessa Feilen, die zu einer neuen, authentischen Generation in der modernen Volksmusik gehören, liegt eindeutig in der Außergewöhnlichkeit und Vielseitigkeit ihrer Musik.

gum Birken. „Manchmal laut, manchmal leise, Volksmusik auf unsere Weise“, so war das Konzert zum zehnjährigen Bestehen der Original Giebelwälder am frühen Sonntagabend im Bürgerhaus in Birken überschrieben. Die Musiker traten in einer fünfköpfigen Formation auf, die auch künftig beibehalten werden soll. Neben Andreas Schuss und Vanessa Feilen, den Gründern der Original Giebelwälder, waren Luisa Brückner, Sabine Weber und Jörn Pfeiffer mit dabei.

Authentische und moderne Volksmusik

Der Grund für den Erfolg des Duos Andreas Schuss und Vanessa Feilen, die zu einer neuen, authentischen Generation in der modernen Volksmusik gehören, liegt eindeutig in der Außergewöhnlichkeit und Vielseitigkeit ihrer Musik. Sie sind nicht nur als Original Giebelwälder unterwegs, sondern treten als Windwood und Co. in Gottesdiensten oder auch bei Seniorennachmittagen auf. Reinen Konzertcharakter, nicht zuletzt durch einen transportablen Flügel, haben dagegen ihre Auftritte als Multi-Instrumentalisten, abends in Kirchen. Schuss und Feilen orientieren sich an Traditionen, haben neue Zugänge gefunden und zeigen, dass Bewährtes und Experimentelles nebeneinander Platz finden. Wie gut sie mit ihrer lockeren Art ankommen, das zeigt sich auch daran, dass sie immer wieder für Auftritte deutschlandweit angefragt werden. Ein Konzertbesucher in Grömitz zweifelte allerdings an ihren musikalischen Fähigkeiten und bezeichnete sie als „Trick“: „Zwei Musiker alleine können keine Musik mit solch ungewöhnlichem Klang machen!“

Erfolg als Multi-Instrumentalisten

Meist haben sie zwölf Instrumente im Gepäck, darunter unter anderem einen Kontrabass, eine Harfe, eine Oboe, ein Schlagzeug, Gitarren und eine Klarinette. Sie spielen nicht nur Volkslieder und Eigenkompositionen, sondern orientieren sich auch an der kölschen Art der Bläck Fööss oder der Höhner, wobei sie allerdings die Eigenkompositionen nicht auf Kölsch singen: „Kölsch dichten, das ist schon eine eigene Hausnummer“, so Feilen.

Siegerland-Hymne und Rothaarsteig-Polka

Dass Andreas Schuss mit seinen Texten, wie in der „Siegerland-Hymne“ oder der „Rothaarsteig-Polka“, die schöne Landschaft der Region beschreiben und die Identifikation mit der örtlichen Bevölkerung, das ist sicher einer der Erfolgsgaranten des sympathischen Duos.
Der Gesang von Andreas Schuss ist allerdings noch ausbaufähig, worüber er sich selbst amüsiert. Nach einem Konzert habe ihn der 1. Tenor der Komischen Oper in Berlin angesprochen und den Auftritt kommentiert: „Was ihr gemacht habt, war in Ordnung, nur was du da gesungen hast, das war ,niedlich‘“, erzählt er lachend.
Ungewöhnlich ist auch seine Art, Musik zu machen, den Bass spielt er mit den Füßen, begleitet sich mit der linken Hand und spielt mit der rechten Hand die Melodie.

"Wir machen weiter" zum Abschluss

Die Eigenkomposition „Komm, wir machen weiter“ gab es als passende Zugabe im Bürgerhaus in Birken. So wie sie für ihre Musik brennen, machen Vanessa Feilen und Andreas Schuss bestimmt noch lange weiter und erfreuen ihr Publikum genauso wie die Zuhörer am Sonntag in Birken, die sich mit langanhaltendem Applaus bedankten.
Aufgrund der großen Nachfrage wird es ein zweites Jubiläumskonzert im August geben.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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