SZ

Kundgebung in Kirchen
110 Teilnehmer bei Demonstration gegen Corona-Maßnahmen

Großes Banner, aber weniger Teilnehmer als zuletzt: die Demo in Kirchen.

rai Kirchen. Breiter aufgestellt haben sich die Protestler gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag in Kirchen – zumindest beim Aufzug durch die Stadt. Mit dem Banner „Wir sind die rote Linie“ an der Spitze waren rund 110 Teilnehmer auf ganzer Straßenbreite auf der Brücken- und Bahnhofstraße unterwegs. Die Teilnehmerzahl allerdings ist gesunken: Am vergangenen Wochenende waren noch 130 Menschen dabei; die Polizei hatte diesmal laut Pressemitteilung mit 150 gerechnet. Auf ihrem Weg machten die Protestler friedlich mit Trillerpfeifen und Hupen auf sich aufmerksam. Plakate wurden hochgehalten.
Corona-Demo in Kirchen: "Wir sind die rote Linie"
Vor der Kundgebung hatte das Orga-Team herzförmige Luftballons verteilt.

rai Kirchen. Breiter aufgestellt haben sich die Protestler gegen die Corona-Maßnahmen am Samstag in Kirchen – zumindest beim Aufzug durch die Stadt. Mit dem Banner „Wir sind die rote Linie“ an der Spitze waren rund 110 Teilnehmer auf ganzer Straßenbreite auf der Brücken- und Bahnhofstraße unterwegs. Die Teilnehmerzahl allerdings ist gesunken: Am vergangenen Wochenende waren noch 130 Menschen dabei; die Polizei hatte diesmal laut Pressemitteilung mit 150 gerechnet. Auf ihrem Weg machten die Protestler friedlich mit Trillerpfeifen und Hupen auf sich aufmerksam. Plakate wurden hochgehalten.

Corona-Demo in Kirchen: "Wir sind die rote Linie"

Vor der Kundgebung hatte das Orga-Team herzförmige Luftballons verteilt. Auf den Stufen am Rathausplatz lag das Banner: „Wir sind die rote Linie“, darüber Kinder, Frauen und Männer als Strichzeichnung. An die mittlerweile greifende Maskenpflicht halte man sich, sagte Versammlungsleiter Andreas Ziegenrücker. Aber: Nach dem „Würfelbecherprinzip“ werde eine Verschärfung bezüglich der Maskenpflicht angeordnet, und das in Anbetracht der Tatsache, dass derzeit rund um den „scheinbaren Inselstaat Deutschland“ Maßnahmen zurückgefahren werden. „Wir in Deutschland verschärfen die Regeln, alle anderen fahren sie zurück“, kritisierte Ziegenrücker: „Wo sind wir?“

Die Teilnehmer quittierten seine Rede immer wieder mit Beifall, Trillerpfeifen und Hupen. Es sei offensichtlich, dass die Demos und Spaziergänge gegen die Corona-Maßnahmen Früchte tragen würden. Ziegenrücker sieht auch eine willkürliche Verschärfung des Versammlungsrechts, mit der Hoffnung, dass weniger kommen würden: „Damit kriegen sie uns nicht klein.“

"Wir lassen uns unsere Meinung nicht verbieten"

„Wir lassen uns unsere Meinung und Stimme nicht verbieten“, sagte der Kirchener: Wenn die Zeit der Corona-Maßnahmen vorüber sei, „werden wir diese Menschen, die uns die Zwangsmaßnahmen auferlegen, zur Verantwortung ziehen“. Er vertrat die Meinung, dass das „experimentelle Impfen“ keinen Schutz garantiere: „Die Impfkampagne der Bundesregierung ist gescheitert.“ Weil Ziegenrücker der Auffassung ist, dass man „keine Pandemie mehr“ habe, war seine Forderung nicht überraschend: „Alle Maßnahmen sind sofort aufzuheben.“

Nach der Kundgebung folgte der Aufzug, diesmal über die Fahrbahn. Unterwegs mussten die Beamten der Polizeiinspektion Betzdorf zwei Teilnehmer herausholen. Was war geschehen? Trotz Aufforderung, zunächst von Ordnern, dann von der Polizei, haben die Betreffenden keine Maske aufsetzen wollen, so die Polizei. Daraufhin habe man ihre Personalien festgestellt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Über die Lindenstraße – hier über Gehweg und auch eine Fahrbahn – kam man am Rathaus zur Schlusskundgebung zusammen. Fortsetzung nächsten Samstag.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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