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Ausbau des Feuerwehrhauses Brachbach läuft
13 Varianten – und eine passte

Oliver Schmidt, Steffen Kappes, Philipp Kappes, Maik Köhler und Wehrleiter Ralf Rötter (v. l.) nahmen gestern mal symbolisch den Spaten in die Hand: Der Umbau des Feuerwehrhauses in Brachbach hat begonnen.  Foto: damo
  • Oliver Schmidt, Steffen Kappes, Philipp Kappes, Maik Köhler und Wehrleiter Ralf Rötter (v. l.) nahmen gestern mal symbolisch den Spaten in die Hand: Der Umbau des Feuerwehrhauses in Brachbach hat begonnen. Foto: damo
  • hochgeladen von Daniel Montanus (Redakteur)

damo Brachbach. Manchmal reicht es nicht, um die Ecke zu denken: Als es darum ging, das Platzproblem im Brachbacher Feuerwehrhaus zu lösen, war es nötig, gleich um drei Ecken zu denken.

Denn angebaut wird nicht nur an einer Seite, sondern fast an allen: links, vorne und rechts. Und darauf muss man erstmal kommen. Kein Wunder also, dass viele, viele Überlegungen ad acta gelegt werden mussten und etliche Skizzen im Papierkorb landeten.

13 Varianten seien diskutiert worden, rief der stellv. Wehrleiter Steffen Kappes gestern beim offiziellen Baubeginn ins Gedächtnis; viele davon hatten die Wehrleute alleine ausgebrütet. Am Ende fanden sie gemeinsam mit dem Betzdorfer Architekten Oliver Schmidt eine Lösung – und genau die wird jetzt umgesetzt.

damo Brachbach. Manchmal reicht es nicht, um die Ecke zu denken: Als es darum ging, das Platzproblem im Brachbacher Feuerwehrhaus zu lösen, war es nötig, gleich um drei Ecken zu denken.

Denn angebaut wird nicht nur an einer Seite, sondern fast an allen: links, vorne und rechts. Und darauf muss man erstmal kommen. Kein Wunder also, dass viele, viele Überlegungen ad acta gelegt werden mussten und etliche Skizzen im Papierkorb landeten.

13 Varianten seien diskutiert worden, rief der stellv. Wehrleiter Steffen Kappes gestern beim offiziellen Baubeginn ins Gedächtnis; viele davon hatten die Wehrleute alleine ausgebrütet. Am Ende fanden sie gemeinsam mit dem Betzdorfer Architekten Oliver Schmidt eine Lösung – und genau die wird jetzt umgesetzt.

Alles in allem wird das alte Feuerwehrhaus, das seit seinem Bau im Jahr 1979 praktisch nicht verändert worden ist, deutlich größer. Der umbaute Raum wird sich von 1200 Kubikmetern auf rund 2000 erweitern, die Quadratmeterzahl wächst um 200. Und zwar eben an drei Seiten, an denen angebaut wird. Größter Eingriff ist der Bau einer neuen Wagenhalle: Von der alten Halle bleibt nur ein Stellplatz erhalten, der Rest wird zusammen mit einem Anbau an der Frontseite des Gebäudes zu einem Sanitär- und Umkleidetrakt. Endlich wird der zeitgemäß ausfallen: Künftig werden auch die Mädchen und Frauen in der Feuerwehr adäquate Räume vorfinden. Der dritte Anbau entsteht auf der rechten Seite des Bestandsgebäudes; er soll vor allem als Jugendraum dienen. Kostenpunkt laut Bürgermeister Maik Köhler: rund 710 000 Euro.

Zwar steuert auch das Land eine sechsstellige Summe bei – der Löwenanteil aber geht zu Lasten der Verbandsgemeinde. Maik Köhler ließ aber keinen Zweifel daran, dass dieses Geld gut investiert ist. Geld, das für die Feuerwehr lockergemacht werde, diene schließlich unmittelbar der Bevölkerung, werde doch der Brandschutz weiter optimiert. Und das ist mehr als ein Lippenbekenntnis, schließlich wird die Verbandsgemeinde auch künftig im großen Stil in die Feuerwehrhäuser investieren. In Harbach sind die Arbeiten bereits vollendet, Schelderhütte steht auf der Agenda ganz oben, aber auch in Niederfischbach müssen über kurz oder lang die Bauarbeiter anrücken.

Die Feuerwehr nimmt diese Politik erfreut zur Kenntnis. Löschzugführer Philipp Kappes wertete den Ausbau als sichtbares Zeichen der Wertschätzung, und Steffen Kappes kam darauf zu sprechen, dass mit dem Umbau des Feuerwehrhauses dem immer größeren Einsatzspektrum und damit auch der stetig wachsenden Ausstattung der Wehren Rechnung getragen werde. Zugleich richtete er auch als Ortsbürgermeister das Wort an die vielen Ehrengäste, die gestern erschienen waren. In dieser Rolle kam er vor allem auf das Umfeld des Feuerwehrhauses zu sprechen: So wird der Spielplatz zwar kleiner, aber anstelle des kaum genutzten Bolzplatzes sollen Geräte für Kleinkinder aufgestellt werden. Und auf der Freifläche werden die Brachbacher künftig ein bisschen mehr Platz zum Feiern haben. Den ersten Anlass gibts im Sommer: Dann sollen die Bauarbeiten vollendet sein.

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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