30 »neue« Bilder von Otto Pfeiffer aufgetaucht

Förderverein will Exponate nach Freusburg holen/Schlachtfest lockte wieder die Massen an

thor Freusburg. Es ist vielleicht noch nicht das Fest der Freusburger, mit Sicherheit aber eines der beliebtesten, auch wenn es noch sehr jung ist: Wenn der Förderverein zur Erhaltung geschichtlicher und kultureller Werte zu seinem jährlichen Schlachtfest einlädt, dann bleibt rund um die Burg die Küche kalt. Alles andere wäre pure Energieverschwendung am Herd. Bessere Rahmenbedingungen hätte sich der Verein um seinen Vorsitzenden Heinz-Robert Stettner gestern zur 6. Auflage nicht wünschen können: Bei fast schon zu schönem Herbstwetter war der Platz an der Alten Schule wieder Treffpunkt für Jung und Alt. Dominierten im vergangenen Jahr noch Parka, Schals und Heißgetränke, konnte diesmal das kühle Blonde im T-Shirt genossen werden.

Der Förderverein war mit 32 Helfern im Einsatz, 20 Mitglieder hatten am Samstag alles vorbereitet. Gute Organisation war notwendig, standen die Besucher doch schon früh »auf der Matte«, um sich mit den diversen Wurst- und Fleischwaren einzudecken bzw. die besten Stücke des Spanferkels zu ergattern. Das 32 Kilo schwere Tier am Spieß magerte in Rekordzeit ab: Grillmeister Hans Zöller konnte schon vor 14 Uhr auf sein (anstrengendes) Tagwerk zurückblicken. Ebenso reißenden Absatz fand der Wildgulasch.

Das Schlachtfest ist die jährliche Haupteinnahmequelle des Fördervereins, der in der ehemaligen Schule bekanntlich das Otto-Pfeiffer-Museum betreut. Und diesbezüglich konnte Stettner wieder einmal mit Neuigkeiten aufwarten: In Amsterdam sind 30 »verschollene« Bilder des Malers aufgetaucht. Nach der Restaurierung sollen sie ihren Weg ins Siegerland finden. »Ich hoffe, dass wir in den nächsten Monaten eine Ausstellung machen können«, sagte der Vorsitzende.

Dabei stößt der Förderverein mittlerweile aber an räumliche Grenzen. Zwei Räume hat die Stadt Kirchen im Gebäude zur Verfügung gestellt, so dass der Platz nicht unbegrenzt vorhanden ist. Dennoch ist Stettner zuversichtlich, die noch unbekannten Bilder Pfeiffers bald präsentieren zu können. Wer sich jetzt schon einen Einblick verschaffen will: Das Museum ist mittwochs von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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