Amadeus rockte die Druidenhalle

Prunksitzung des Herkersdorfer Carnevalsclub begeisterte mit Show und Comedy

dima Herkersdorf. Samstag abend, 19.11 Uhr in Herkersdorf: Sitzplätze in der karnevalistisch präparierten Druidenhalle sind Mangelware. Und auch die Stehplätze gehen langsam zur Neige. Kein Wunder, denn auf dem Programm steht die »Große Prunksitzung« des Herkersdorfer-Carnevalclubs. Und die hat es traditionell in sich. Dafür garantierte nicht zuletzt der HCC-Präsident Felix Kreps, der das Narrenschiff in der Druidenhalle souverän und humorvoll durch die abendlichen Gewässer steuerte.

Dreizehn mal ließ es die karnevalistische Hochburg rund um den Druidenstein am Samstag respektive Sonntag krachen. Doch zuerst übernahm seine Tollität Prinz Thorsten I. gemeinsam mit seiner Lieblichkeit Nicole im Geleit der Prinzengarde prunkvoll die Macht in der Druidenhalle. Spätestens nach dem Verlesen der närrischen Paragraphen regierte vollends »König Karneval« in der rotweiß-geschmückten Halle.

Vom Einmarsch des Damen-Elferrates, der anschließend in schwindelerregender Höhe auf der neugezimmerten Bühne Platz nehmen durfte, bis hin zum großen Finale feuerten die Herkersdorfer Karnevalisten ein närrisches Highlight nach dem anderen ab. Dazu gehörten natürlich die hervorragend einstudierten Darbietungen der HCC-Tanzgarde, des hauseigenen Balletts und der HCC-Prinzengarde. Vor allem die beiden Showtänze sorgten für wahre Begeisterungsstürme in der Druidenhalle. Erst einmal geisterte Graf Dracula nebst Begleitvampieren zähnefletschend durch die Reihen der Karnevalsgäste. Anschließend rockte die Tanzgarde die werte Halle in gewagten Kostümen. Beim »Amadeus Rock« geigten und tanzten sich die Aktiven mit Perücke und Strapsen in die Herzen der Herkersdorfer. Tänzerisch und choreografisch glänzten beide Showtänze mit Meisterleistungen. Bis ins Detail stilechte Kostüme markierten dabei die i-Tüpfelchen.

Und wie es sich für einen traditionsreichen Cranevalsclub gehört, präsentierte der HCC natürlich sein hauseigenes Funkenmariechen. Sarah Berndes setzte tänzerische und akrobatische Akzente in der Druidenhalle. Das bereits jetzt für ausreichend Funkenmariechen-Nachwuchs beim HCC gesorgt ist, zeigten die Darbietungen des Tanznachwuchses.

Die quer- und längs gestreifte Lachmuskulatur kam bei der Rüdiger Hoffmann-Parodie von Andreas Füllenbach, bei den Siegerländer Originalen »Henner und Frieder«, Dieter Kretschmer und Wolfgang Schneider aus Netphen Deuz und beim Herdorfer Zweigestirn Thomas Schuhen und Timo Immhäuser (»Nadda und Jöh«) voll auf ihre Kosten. Köstlich!

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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