Brand bei Fa. Rosta: 40000 DM Schaden

Gestern Mittag in Mudersbach:

Filteranlage brannte wegen technischem Defekt / Feuerwehr prompt vor Ort

Mudersbach. Rund 40000 DM Sachschaden entstand gestern Mittag bei einem Brand in der Firma Rosta. Die Feuerwehren aus Niederschelderhütte und Mudersbach waren prompt zur Stelle und konnten so vermeiden, dass sich der Brand ausweitete.

Um 13.15 Uhr heulten in Mudersbach die Martinshörner auf, und keine vier Minuten später waren die Floriansjünger vor Ort: bei der Firma Rosta in unmittelbarer Nachbarschaft zum Meteor-Gelände. Dort stieg eine große Rauchsäule in den Himmel. Die Ursache: Eine Filteranlage an der Außenwand der Fabrikhalle hatte angefangen zu brennen. Die Anlage dient dazu, den Staub aus der Luft zu filtern, der beim Plasmabrennen entsteht; die Firma Rosta ist ein Schneidbetrieb.

Die Feuerwehrmänner unter der Einsatzleitung von Wehrführer Karl-Heinz Frettlöh bekämpften den Brand mit dem IFEX-Gerät (zerstäubt das Löschwasser) und mit einem Schnellangriff aus dem Tankwagen. Schon nach wenigen Minuten war das Feuer unter Kontrolle – und das war auch gut so, denn neben der Filteranlage befinden sich ein Propangas- Tank und ein Sauerstofftank. Anschließend demontierten die Wehrmänner die Anlage, um die Brandnester im Inneren des gut vier Kubikmeter großen Filters freizulegen und zu löschen. »Die Brandursache ist ein technischer Defekt«, sagte Frettlöh.

Insgesamt waren rund 20 Feuerwehrmänner im Einsatz. Wieder hat sich die Mudersbacher Einsatzschleife bewährt: Im Brandfall werden nicht nur die »eigenen« Blauröcke alarmiert, sondern auch Feuerwehrmänner anderer Löschzüge, die beruflich in Mudersbach tätig sind. Das erklärte Frettlöh im SZ-Gespräch. So waren gestern auch Feuerwehrmänner im Einsatz, die eigentlich zu den Wehren in Wehbach und Wissen gehören.

»Wir sind sehr froh, dass die Feuerwehr so schnell da war«, lobte Rosta-Geschäftsführer Karl-Walter Betz: »Das hat keine fünf Minuten gedauert, da waren die Männer hier.« Die Filteranlage war dennoch nicht mehr zu retten, so dass laut Betz ein Sachschaden von rund 40000 DM entstanden ist. Dazu komme der Verdienstausfall, denn bis eine neue Filteranlage installiert ist, werde es mindestens eine Woche dauern.

damo

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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