„Haus Mutter Teresa“ Niederfischbach
Claudia Bommer folgt auf Ingrid Appelkamp

Claudia Bommer ist die neue Leiterin des Seniorenzentrums in Niederfischbach. 2003 hat sie in der Einrichtung begonnen, 2016 wurde sie Pflegedienstleiterin und Stellvertreterin von Ingrid Appelkamp, der sie nun nachfolgt.
  • Claudia Bommer ist die neue Leiterin des Seniorenzentrums in Niederfischbach. 2003 hat sie in der Einrichtung begonnen, 2016 wurde sie Pflegedienstleiterin und Stellvertreterin von Ingrid Appelkamp, der sie nun nachfolgt.
  • Foto: nb
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

nb/sz Niederfischbach. Herzlich, optimistisch und eine echte „Föschberin“: Claudia Bommer steht jetzt am Ruder der Seniorenzentrums „Haus Mutter Teresa“ und wer sie erlebt, in „ihrem“ Heim, der merkt schnell: Hier ist jemand im wahrsten Sinne am richtigen Platz. Und das ist auch wenig verwunderlich, wenn man einen Blick auf ihre berufliche Vita wirft. Der Start ins Berufsleben: in der Krankenpflege im Krankenhaus Kirchen. Seit 2003, also dem ersten Jahr seines Bestehens, ist Claudia Bommer im „Haus Mutter Teresa“ tätig – zunächst als Fachkraft, seit 2016 dann als Pflegedienstleitung und als Vertreterin der Heimleitung. Sie selbst drückt es mit einem Lachen so aus: „Ich gehöre quasi zum Inventar.“
Und nun als die Nachfolge von Ingrid Appelkamp, die eine Dekade lang die Einrichtung maßgeblich prägte. Für Claudia Bommer der folgerichtige Schritt. Sie habe „jede Stufe“ mitgemacht, kenne das starke Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und habe als stellvertretende Heimleiterin bereits viele Einblicke in ihr zukünftiges Tätigkeitsfeld bekommen. Und: Sie suche stets die Herausforderung. Mit Ingrid Appelkamp habe sie in den vergangenen Jahren eng und gut zusammengearbeitet: „In vielem ticken wir gleich.“

Marien Gesellschaft lobt Arbeit von Ingrid Appelkamp

Auch die Marien Gesellschaft, deren Tochtergesellschaft Marien Pflege gGmbH die Einrichtung im Herzen Niederfischbachs betreibt, lobt die Arbeit von Ingrid Appelkamp. Sie habe die Einrichtung in einer schwierigen Zeit übernommen und erfolgreich in die Gegenwart geführt.
Worte des Dankes hatte es zuvor bereits vom Förderverein des Alten- und Pflegeheims gegeben, der Ingrid Appelkamp zum Ruhestand Geschenke überreichte und noch einmal die vergangenen Jahre Revue passieren ließ. Gleichzeitig sicherte der Verein auch in Zukunft seine Unterstützung bei Anschaffungen und Veranstaltungen zu und wünschte der neuen Heimleiterin eine glückliche Hand.
Und Claudia Bommer hat viele Ideen für die Zukunft. Doch ganz ohne einen kurzen Blick auf die Corona-Pandemie geht auch die Vorstellung „der Neuen“ nicht über die Bühne. Zwar haben alle „Impfwilligen“, ob Mitarbeiter, Bewohner oder ehrenamtliche Helfer, ihren Piks bekommen, wodurch eine große Portion Entspannung und Sicherheit Einzug gehalten haben, aber vieles bleibt derzeit eben aufwendig oder schlicht nicht machbar. So dürfen Besucher nur mit negativem Testergebnis zu den Bewohnern und große Feier sind natürlich auch nicht drin. Aber Claudia Bommer widerspricht vehement dem Bild der „weggesperrten Alten“, das oft in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit der Pandemie entstehe.
Immer wieder habe das Team frische Ideen für die Beschäftigung und Unterstützung der Bewohner und so mancher Senior, Stichwort: Videoanruf per Tablet, habe auch den Spaß an moderner Technik entdeckt.

Claudia Bommer blickt auf die Zeit nach Corona

Doch die neue Leiterin schaut auch auf die Zeit nach Corona. Zur stationären Altenpflege gehöre eben auch ein sozio-kulturelles Angebot und nicht zuletzt der seelsorgerische Bereich.
Den Kontakt mit der katholischen und evangelischen Gemeinde und die über die Jahre gewachsene, gut funktionierende Einbindung der Senioreneinrichtung ins „Föschber“ Dorfleben will Claudia Bommer fortführen und ausbauen. Große Stücke hält sie auch auf das gut 70-köpfige Team der Ehrenamtler, das sie nach der Pandemie wieder geschlossen ins Boot holen möchte.
Es gibt also immer was zu tun – aber wie sagte Claudia Bommer noch: „Ich bin jemand, der gerne Neues in die Hand nimmt.“

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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