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Rückkehr zur Normalität
Corona-Ausbruch im Altenheim Niederfischbach überwunden

Seit den ersten Septembertagen hatte das Haus Mutter Teresa mit einem Corona-Ausbruch zu kämpfen – jetzt steht die Rückkehr zur Normalität bevor.
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  • hochgeladen von Sarah Groos

damo Niederfischbach. Der Corona-Ausbruch im Haus Mutter Teresa scheint überstanden zu sein: Am Mittwoch sind noch einmal 142 PCR-Tests durchgeführt, und am Freitag alle Senioren, die unter Quarantäne stehen, getestet worden – und nicht einziger Test ist positiv ausgefallen. So geht die Marien Gesellschaft davon aus, dass bereits am Sonntag die strikte Besuchssperre aufgehoben werden kann.

Belastende Phase geht zu EndeFür Heimleiterin Claudia Bommer und ihr Team, aber auch für alle Senioren und ihre Angehörigen geht damit eine belastende Phase zu Ende: Strikte Quarantäneregeln hatten seit den ersten Septembertagen massive Einschnitte bedeutet.



damo Niederfischbach. Der Corona-Ausbruch im Haus Mutter Teresa scheint überstanden zu sein: Am Mittwoch sind noch einmal 142 PCR-Tests durchgeführt, und am Freitag alle Senioren, die unter Quarantäne stehen, getestet worden – und nicht einziger Test ist positiv ausgefallen. So geht die Marien Gesellschaft davon aus, dass bereits am Sonntag die strikte Besuchssperre aufgehoben werden kann.

Belastende Phase geht zu Ende

Für Heimleiterin Claudia Bommer und ihr Team, aber auch für alle Senioren und ihre Angehörigen geht damit eine belastende Phase zu Ende: Strikte Quarantäneregeln hatten seit den ersten Septembertagen massive Einschnitte bedeutet. So mussten Gemeinschaftsaktivitäten gestrichen werden, und den Kontakt zu ihren Familien konnten die alten Menschen lediglich per Telefon halten.

Impfung habe Schlimmeres verhindert

Im Nachhinein lässt sich festhalten, dass der Ausbruch ganz anders verlaufen ist als die Infektionen in den Altenheimen in Gebhardshain und Friesenhagen: Dort war die Lage weitaus dramatischer – weil damals noch kein Impfstoff zur Verfügung gestanden hat. Jetzt bilanziert die Marien Gesellschaft: „Es konnte beobachtet werden, dass die fast lückenlose Impfung der Senioren in der Niederfischbacher Einrichtung Schlimmeres verhindert hat und die Infektionen der geschützten Personen weitestgehend mild verlaufen sind.“
Dennoch hat der Ausbruch auch in Niederfischbach Menschenleben gefordert. „Drei hochbetagte Menschen mit geschwächter gesundheitlicher Konstitution sind mit Corona verstorben; eine ungeimpfte Bewohnerin ist schließlich an der Lungenkrankheit gestorben“, teilt die Marien Gesellschaft auf Anfrage der SZ mit. „Wir trauern mit den Angehörigen um die Menschen, die in den vergangenen Wochen verstorben sind. Wir bedanken uns sehr für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem hiesigen Gesundheitsamt.“

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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