Lebensrettendes Gerät in Freusburg installiert
Defibrillator als Dankeschön

Der neue Defibrillator in Freusburg könnte in Zukunft Leben retten. Andreas Hundhausen, Michael Bauer, Miriam Muhl und Dr. Volker Thielmann freuen sich über das Gerät im Bürgerhaus.
  • Der neue Defibrillator in Freusburg könnte in Zukunft Leben retten. Andreas Hundhausen, Michael Bauer, Miriam Muhl und Dr. Volker Thielmann freuen sich über das Gerät im Bürgerhaus.
  • Foto: Gaby Wertebach
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

gum Freusburg. Gut ein Jahr ist es her: Am 29. April 2020 zog die Corona-Fieber-Ambulanz ins Bürgerhaus in Freusburg ein. Die anfängliche Hoffnung, die Halle trotzdem auch den Vereinen zur Verfügung zu stellen – dank eines zweiten Eingangs –, zerschlug sich aufgrund der ständig steigenden Infektionszahlen und der sich daraus ergebenden Maßnahmen. Mittlerweile ist die Infekt-Ambulanz zu einer festen Institution geworden. Betreut wird sie von den Ärzten der Kirchener Gemeinschaftspraxis.
„Wir sind hier mit offenen Armen aufgenommen worden“, so Dr. Volker Thielmann. „Die Räumlichkeiten in der hausärztlichen Praxis sind nicht ausreichend, außerdem kann im Bürgerhaus ständig ordentlich gelüftet werden. Ein zweites Jubiläum wollen wir allerdings nicht feiern. Wir hatten bereits im vergangenen Jahr gedacht, bis zum Sommer sei alles gelaufen“.

„Das Gerät erklärt sich praktisch von selbst“

Thielmann und seinen Kollegen Dr. Andreas Stühn, Dirk Traupe und Nadja Durst war es ein Anliegen, dem Kirchener Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen und dem Freusburger Ortsvorsteher Michael Bauer einen Dank für die Bereitstellung der Räumlichkeiten auszusprechen. Ein Dankeschön ging auch an die Vereine, denen die Möglichkeit, die Halle zu nutzen, wegen der Pandemie genommen wurde. Deshalb hatte Thielmann ein ganz besonderes Geschenk im Gepäck: einen Defibrillator, der künftig im Eingangszentrum des Bürgerhauses hängen wird. „Einen Defibrillator zu bedienen, ist heutzutage denkbar einfach“, so der Arzt. „Das Gerät erklärt sich praktisch von selbst, sodass auch für Laien die Bedienung denkbar einfach ist“, ergänzte die medizinische Fachangestellte Miriam Muhl. Den örtlichen Vereinen bietet sich außerdem die Möglichkeit, über den Link https://youtu.be/-S8vCZctOv einen Einweisungsfilm anzusehen. Näheres dazu kann auch über Sven Wolff, Leiter der Stabsstelle Vereine, Ehrenamt und Touristik, in Erfahrung gebracht werden. Gerade dort, wo so viel Sport getrieben wird, sei es beruhigend, solch ein Gerät zu haben, so Michael Bauer, und Andreas Hundhausen erklärte: „Die Halle ist normalerweise von Montag bis Freitag mit Sportlern aller Altersklassen voll ausgelastet.“

Der einzige Fehler ist, gar nichts zu tun

Schließlich ist das Einzige, was man in einem Notfall falsch machen kann, nichts zu tun. Wenn nach einem Unfall oder Herzinfarkt Wiederbelebungsmaßnahmen notwendig sind, sind die ersten Sekunden und Minuten entscheidend. Dank der modernen Technik wird der Nutzer des Geräts, der einem anderen Menschen nach einem Herz-Kreislauf-Versagen helfen möchte, genau angeleitet und kann so auch ohne medizinische Vorkenntnisse Leben retten. Bauer und Hundhausen zeigten sich erfreut über das Engagement der Kirchener Ärzte und den ersten Defibrillator, der jetzt in Freusburg installiert worden ist.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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