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Allmählich wird’s eng
Den Brachbacher Vereinen fehlen die Räume

Im Vereinspavillon sind Schummelpilzsporen in der Luft nachgewiesen worden – mit anderen Worten: wieder ein Vereinsraum weniger.
  • Im Vereinspavillon sind Schummelpilzsporen in der Luft nachgewiesen worden – mit anderen Worten: wieder ein Vereinsraum weniger.
  • Foto: damo
  • hochgeladen von Christian Völkel

damo Brachbach. Noch immer stehen auf dem Zechenwaldplatz die alten Neuser-Hallen, und nichts deutet derzeit darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern würde – vom neuen Gemeindezentrum ist die Gemeinde Brachbach noch weit entfernt. Dabei werden Räume für die bekanntermaßen stattliche Brachbacher Vereinsfamilie dringend benötigt. Denn: Die alte Marienschule ist seit dem Wasserrohrbruch in einem elenden Zustand, und nun muss auch noch der Vereinspavillon an der Wiesenstraße aus dem Raumprogramm gestrichen werden.

Im Improvisieren waren die Brachbacher schon immer gut.
Steffen Kappes
Ortsbürgermeister

Das teilte Ortsbürgermeister Steffen Kappes jetzt im Gemeinderat mit.

damo Brachbach. Noch immer stehen auf dem Zechenwaldplatz die alten Neuser-Hallen, und nichts deutet derzeit darauf hin, dass sich das in absehbarer Zeit ändern würde – vom neuen Gemeindezentrum ist die Gemeinde Brachbach noch weit entfernt. Dabei werden Räume für die bekanntermaßen stattliche Brachbacher Vereinsfamilie dringend benötigt. Denn: Die alte Marienschule ist seit dem Wasserrohrbruch in einem elenden Zustand, und nun muss auch noch der Vereinspavillon an der Wiesenstraße aus dem Raumprogramm gestrichen werden.

Im Improvisieren waren die Brachbacher schon immer gut.
Steffen Kappes
Ortsbürgermeister

Das teilte Ortsbürgermeister Steffen Kappes jetzt im Gemeinderat mit. Und er lieferte auch gleich die Erklärung mit: In der Raumluft sind Schimmelpilzsporen nachgewiesen worden. Nun war der Pavillon ohnehin nicht als Zukunftsmodell geplant – spätestens mit dem Bau des Gemeindezentrums wäre das in die Jahre gekommene Gebäude ohnehin abgerissen worden. Aber: Jetzt muss es eben schon aus der Nutzung genommen werden, ohne dass es Ersatz geben würde. „Das Raumangebot sinkt spürbar“, bilanzierte Kappes. Um den Vereinen zumindest ein provisorisches Domizil für ihre Sitzungen und Proben bieten zu können, will die Gemeinde den Sitzungssaal in der Josefsschule zur Verfügung stellen. Zugleich setzt Kappes auf die Bereitschaft zum Kompromiss: „Im Improvisieren waren die Brachbacher schon immer gut.“

Testzentrum im Feuerwehrhaus wird geschlossen

Darüber hinaus informierte er die Ratsmitglieder in der rekordverdächtig kurzen Sitzung über drei Punkte, die die Pandemie betreffen: Das Corona-Testzentrum am Feuerwehrhaus wird zum 10. Oktober geschlossen. Zum einen sei die Nachfrage nach Tests stark gesunken; zum anderen können die Ehrenamtler aus Reihen der Feuerwehr, die das Testzentrum betreiben, schlichtweg kein Bezahlsystem auf die Beine stellen. Und genau das wäre ja nötig, da die Masse der Tests kostenpflichtig wird. An den beiden ersten Samstagen im Oktober läuft der Betrieb aber noch wie gewohnt: Wer will, kann sich ohne Termin und Kosten testen lassen.

Technik für mehr Sicherheit

Die Gemeinde hat einen mobilen Luftfilter angeschafft. Das Gerät saugt laut Kappes nicht nur 99,9 der Partikel aus der Luft, sondern misst noch dazu die Güte derselben. „Das erhöht spürbar die Sicherheit“, meint Kappes. Und damit davon nicht nur die Gemeinde profitiert, gibt’s ein Angebot für alle Vereine: Wer will, kann das Gerät für seine Sitzungen und Veranstaltungen ausleihen. Anfragen nimmt das Gemeindebüro entgegen
Noch offen ist, ob es in diesem Jahr in Brachbach einen Martinszug und einen Weihnachtsmarkt geben wird. Beim Laternenzug ist Kappes eher skeptisch; was den Adventsmarkt angeht, verbreitete er leisen Optimismus. Denn das Veranstalterteam feile derzeit an einem Sicherheitskonzept. Allerdings soll auf Ebene der Verbandsgemeinde einheitlich vorgegangen werden, berichtete Kappes: Bei einer Besprechung der Ortsbürgermeister soll im Oktober entschieden werden, wie mit Weihnachtsmärkten verfahren werden soll.

Autor:

Daniel Montanus (Redakteur) aus Betzdorf

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