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Theatergruppe Mudersbach mit neuem Stück
Der ganz normale Proben-Wahnsinn

Mit Spaß und Plüsch-Schwein: Die Theatergruppe Mudersbach freut sich auf die Premiere des neuen Stücks.
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nb Mudersbach. Wegfliegende Perücken, größere Text-Hänger oder ein plötzlich „vermisster“ Mitspieler: Stundenlang könnten die Mitglieder der Theatergruppe Mudersbach von Pleiten, Pech und Pannen erzählen. „In jedem Stück passiert was“, berichten die Laiendarsteller. Und da die Damen und Herren seit nunmehr 25 Jahren auf der Bühne stehen, ist das eine oder andere Malheur zusammengekommen – worüber alle herzlich lachen können.

Aber natürlich gilt, dass der fröhliche Trupp seinem Publikum einen möglichst pannenfreien, spaßigen und kurzweiligen Theaterabend bieten will. Und so laufen derzeit die Proben für das neue Stück „Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“ auf Hochtouren. Und dabei gibt es jede Menge Aufgaben zu meistern.

nb Mudersbach. Wegfliegende Perücken, größere Text-Hänger oder ein plötzlich „vermisster“ Mitspieler: Stundenlang könnten die Mitglieder der Theatergruppe Mudersbach von Pleiten, Pech und Pannen erzählen. „In jedem Stück passiert was“, berichten die Laiendarsteller. Und da die Damen und Herren seit nunmehr 25 Jahren auf der Bühne stehen, ist das eine oder andere Malheur zusammengekommen – worüber alle herzlich lachen können.

Aber natürlich gilt, dass der fröhliche Trupp seinem Publikum einen möglichst pannenfreien, spaßigen und kurzweiligen Theaterabend bieten will. Und so laufen derzeit die Proben für das neue Stück „Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“ auf Hochtouren. Und dabei gibt es jede Menge Aufgaben zu meistern. Noch im Winter wurde das Stück ausgewählt, Anfang Mai wurden die Proben aufgenommen, deren Schlagzahl sich im Lauf der Wochen erhöht hat.

Premiere am 19. Oktober

Im Vordergrund steht selbstverständlich die Textarbeit – die Sätze müssen sitzen. Es wird aber auch noch an dem Text gefeilt, Stellen geglättet, zu hölzerne Passagen abgeändert und, wenn möglich, der eine oder andere Lokalkolorit eingepflegt. „Wir improvisieren des Öfteren“, hieß es am Mittwochabend beim Probenbesuch der SZ. Jedem falle zu den unterschiedlichen Szenen etwas ein, was geändert und verbessert werden könne.

Dazu wird auch an der Mimik und Gestik gearbeitet, Kostüme werden ausgesucht und bestellt und für das Bühnenbild gilt: alles in eigener Regie.

Die Theatergruppe Mudersbach existiert bereits seit 1988, anfangs wurden aber insbesondere Sketche und Ähnliches gespielt. Ab 1994 trauten sich die Darsteller dann an die „großen Stücke“ und somit wird in diesem Jahr das genannte Bühnenjubiläum gefeiert. Premiere für „Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“ ist am Samstag, 19. Oktober, in der Giebelwaldhalle.

Stück verspricht wieder viele Lacher 

Die Story: Bürgermeister Reiner (Axel Stettner) hat es schwer. Seine Frau Hilde (Susanne Schmidt) hat ihn aus dem Haus geworfen, fortan verbringt er seine Nächte im Büro. Hausmeister Klausi (René Schuhen) und seine Sekretärin Regina (Yvonne Schneider) werden ebenfalls nur herumgescheucht und müssen für alles herhalten. Sie halten Reiner zudem die ständig nörgelnde Paula (Gisela Nebeling) und den trotteligen Postboten Tom (Patrick Kometz) vom Hals.

Jetzt steht auch noch die Einweihung des neuen Büros ins Haus. Der Bischof (Hans-Jürgen Schlotter) höchstselbst und seine Haushälterin Maria (Lisa Urban) haben sich angekündigt. Während der Vorbereitungen für diesen Tag fällt der Bürgermeister von der Leiter und ist kurz bewusstlos. Das ist für Hilde und Regina die Gelegenheit, ihm endlich einen Denkzettel zu verpassen. Kurzerhand wird Reiner zum „lebenden Toten“ gemacht und afrikanischer Zauber und Wahrsagerei machen das Chaos perfekt.

Mehr wird an dieser Stelle noch nicht verraten. Doch die Theatergruppe hält für ihre Zuschauer nicht nur amüsante Überraschungen auf der Bühne bereit, sondern hat sich für die diesjährige Premiere etwas Besonderes einfallen lassen.

Rückblick auf die vergangenen 25 Bühnenjahre

Ortsbürgermeister Maik Köhler wird dabei sein, zudem wird Axel Stettner die vergangenen 25 Jahre Revue passieren lassen. Und: Alle ehemaligen Mitspieler werden noch einmal kurz die Bühne besteigen. Aufgrund dieses „Vorprogramms“ gilt zu beachten: Einlass am Premierentag ist bereits um 16.45 Uhr, schließlich muss in der Giebelwaldhalle bekanntermaßen pünktlich zu Werke gegangen werden.

„Es macht Spaß, ist aber stressig“, so die Darstellerriege über die nun noch anstehenden Proben. Souffleuse Jacqueline Kometz müsse da schon mal mahnend den Zeigefinger heben, hieß es am Mittwoch halb ernst, halb scherzend. Jetzt beginne „der ganz normale Wahnsinn“, brachte Yvonne Schneider die Sache auf einen Nenner.

• Gespielt wird „Zwei Bürgermeister für ein Hallelujah“ am 19., 20., 26. und 27. Oktober, jeweils um 18.30 Uhr. Einlass zur Premiere ist um 16.45 Uhr, an den anderen Spieltagen um 17.30 Uhr.

• Die Karten gibt es beim „Drucker-Tankwart“ in Niederschelden, bei Lotto & Tabak Leicher in Mudersbach (nach der Kirmes), in der Esso-Tankstelle Mudersbach sowie bei Familie Nebeling unter Tel. (02 71) 35 23 92.

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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