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Blitzschutz-Firma in Wehbach
Die etwas andere Nachfolgeregelung

Die Firma Kober ist tot, es lebe die Firma Kober: Die Blitzschutz-Experten sind jetzt in Wehbach: (v. l.) Floare Schlate, Kevin Braun und Mathias Kober.
  • Die Firma Kober ist tot, es lebe die Firma Kober: Die Blitzschutz-Experten sind jetzt in Wehbach: (v. l.) Floare Schlate, Kevin Braun und Mathias Kober.
  • Foto: Thorsten Stahl
  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

thor Wehbach. Der Mann hat den Überblick, keine Frage. Ob Sauerland, Siegerland oder Westerwald, Mathias Kober kennt die gesamte Region – und zwar von oben. Fast 30 Jahre hatte er seine Firma zur Installation von Blitzschutzanlagen mit Sitz in Freudenberg und sich in dieser Zeit einen treuen Kundenstamm aufgebaut. Von großen Krankenhäusern über Kirchen bis hin zu kommunalen Einrichtungen. Nun ist die Firma Kober Schallschutzanlagen Geschichte.

Im wahrsten Sinne des Wortes abgemeldet. Doch so ganz stimmt das nicht. Denn Kober hat für seinen Betrieb eine etwas ungewöhnliche Nachfolgeregelung gefunden. Als Angesteller arbeitet er nun bei der Kober Lightning GmbH – und zwar in Wehbach.

thor Wehbach. Der Mann hat den Überblick, keine Frage. Ob Sauerland, Siegerland oder Westerwald, Mathias Kober kennt die gesamte Region – und zwar von oben. Fast 30 Jahre hatte er seine Firma zur Installation von Blitzschutzanlagen mit Sitz in Freudenberg und sich in dieser Zeit einen treuen Kundenstamm aufgebaut. Von großen Krankenhäusern über Kirchen bis hin zu kommunalen Einrichtungen. Nun ist die Firma Kober Schallschutzanlagen Geschichte.

Im wahrsten Sinne des Wortes abgemeldet. Doch so ganz stimmt das nicht. Denn Kober hat für seinen Betrieb eine etwas ungewöhnliche Nachfolgeregelung gefunden. Als Angesteller arbeitet er nun bei der Kober Lightning GmbH – und zwar in Wehbach. Dass die Landesgrenze für Unternehmer keine große Rolle spielt, kann man sowohl im Sieg- als auch im Asdorftal beobachten. Firmen kommen, Firmen gehen – mit leichtem Vorteil für die Verbandsgemeinde Kirchen.

Die richtigen Begegnungen

Im Fall von Kober war es so, dass er sich jenseits der 60 natürlich Gedanken über die Zukunft seines beruflichen Lebenswerks machte. „Ich habe zwar Kinder, aber keine Nachfolger“, erzählt der spezialisierte Elektroinstallateurmeister. Zusätzlich musste er sich von Kunden die Frage „Wie lange machen Sie denn noch?“ anhören.

Doch dann folgten die richtigen Begegnungen: Auf der Baustelle der Firma Montaplast in Lichtenberg kam Kober mit Kevin Braun ins Gespräch, der als Projektleiter für ein elektrotechnisches Ingenieurbüro vor Ort war. Braun war offen für eine neue Herausforderung – und verfügte über Kontakte nach Wehbach. Genauer: zu Floare Schlate, Geschäftsführerin der Firma FLT Personal & Service. Die gibt zwar lachend zu, von Blitzschutzanlagen nicht die meiste Ahnung zu haben, kennt sich dafür aber mit Personalmanagement und Buchhaltung bestens aus. Fertig war die Übernahme. „Ich habe die Chance gesehen, das Ganze vernünftig weiterzugeben“, berichtet der mittlerweile Ex-Chef.

Vom Chef zum Angestellten

So wurde zum 1. März die Kober Lightning GmbH ins Firmenregister eingetragen, der Sitz liegt etwas versteckt an der Koblenz-Olper-Straße hinter dem FLT-Gebäude. Braun und Schlate fungieren als Geschäftsführer. Kober ist jetzt angestellt und will sein Know-how noch ungefähr drei Jahre einbringen. Er hat noch zwei Monteure mitgebracht, drei neue Mitarbeiter wurden eingestellt.

Neben den spezialisierten Blitzschutz-Arbeiten will sich der Betrieb künftig etwas breiter aufstellen und auch Aufträge im Bereich der Elektrotechnik annehmen. Und nicht zuletzt sollen Schilder dafür sorgen, dass man von der Straße aus ein bisschen besser wahrgenommen wird.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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