„Freunde europäischer Kultur“ schenken Kirchener Kita Lindenbaum
Diese Spende wächst und gedeiht

Da wollten natürlich einige Mädchen und Jungs mit dabei sein: Am Freitag kam die von den „Freunden europäischer Kultur“ gespendete Linde in die Erde.
  • Da wollten natürlich einige Mädchen und Jungs mit dabei sein: Am Freitag kam die von den „Freunden europäischer Kultur“ gespendete Linde in die Erde.
  • Foto: gum
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

gum Kirchen. Nicht nur am Brunnen vor dem Tore steht ein Lindenbaum, sondern seit Freitag auch vor der Kindertagesstätte St. Nikolaus in Kirchen. Aus Anlass des Jubiläums – 25 Jahre – der „Freunde europäischer Kultur“ im Jahr 2019, hatten die Vereinsmitglieder beschlossen, der Stadt etwas Bleibendes zu spenden. Sie entschieden sich, eine europäische Linde, eine Kreuzung aus Sommer- und Winterlinde, pflanzen zu lassen.
Neben den in Vereinsfarben gekleideten Mitgliedern nahmen die stellvertretende Leiterin des Kindergartens, Lara Weitz, und ihre Kollegin, Claudia Bremer, ein Teil des Elternbeirats, Kirchens Beigeordnete Sibylle Braß sowie einige Kindergartenkinder an der Einpflanzaktion teil.

„Etwas Nachhaltiges spenden“

Die 60 Mitglieder der „Freunde europäischer Kultur“ kommen aus aller Herren Länder, so zum Beispiel aus Griechenland, Italien, Spanien, Polen, den Niederlanden und natürlich aus Deutschland. Die Vorsitzende Amelia Vollmar freute sich sehr über die gelungene Aktion und sagte zu den Kindern: „Wenn ihr einmal groß seid und hier vorbeikommt, könnt ihr sagen: ,Diesen Baum habe ich mit gepflanzt’.“
„Das war es, was wir uns wünschen, etwas Nachhaltiges zu spenden“, so die
2. Vorsitzende Emanuelle Hallhuber.

Linde gilt als „Baum des Volkes“

Noch heute erinnern alte Linden in Städten, Dörfern und Siedlungen an längst vergangene Zeiten. Die Linde gilt als ein „Baum des Volkes“ und diente früher unter anderem als Kommunikationsbaum und Treffpunkt für Jung und Alt. Der süßliche Duft, den die Blüten vor allem in den Abendstunden verströmen, betört Bienen und Hummeln. Sie sind deshalb für Imker eine wichtige Bienenweide.
Der Lindenbaum sei recht anspruchslos, erzählte Armin Utsch, der Inhaber der Kirchener Baumschulen. Dieses Exemplar Baum sei schon 15 Jahre alt. In 50 bis 60 Jahren sei der Baum ausgewachsen. Rund 20 Meter hoch wird er werden. Und wer weiß, vielleicht spielen dann die Enkel der jetzigen Kindergartenkinder darunter und erzählen, dass Opa und Oma bei der Pflanzaktion dabei waren.

Vierjähriger Ben Strehlow half fleißig mit

Utsch brachte den Baum zur musikalischen Begleitung von Franz Nilius und einem fröhlichen Lied der Anwesenden („Wir pflanzen einen Baum“) fachmännisch ins Erdreich. Unterstützt wurde er dabei nicht nur vom Auszubildenden Luca Müller, sondern auch von dem vierjährigen Ben Strehlow, der mit Feuereifer mit seiner kleinen Schaufel mithalf und abschließend den Baum mit gesammeltem Wasser aus verschiedenen Pfützen wässerte. Dass dabei zeitweilig sein Arbeitseifer durch einen dicken Regenwurm gestört wurde, den er liebevoll auf die Hand nahm und der Mama zeigte, sorgte für die Erheiterung bei den Anwesenden. Dank Franz Spohr ziert jetzt eine hölzerne Tafel den Baum, auf der zu lesen ist, wem die Kita die Linde verdankt.

Autor:

Gaby Wertebach (Freie Mitarbeiterin) aus Betzdorf

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