Neuer Ortsbürgermeister in Niederfischbach
Dominik Schuh siegt mit sattem Vorsprung

Dominik Schuh (M.) freute sich über seinen Wahlsieg.

nb Niederfischbach. Ein weiterer Blick aufs Handy – und ein erleichtertes Aufatmen bei Dominik Schuh. Ihm war deutlich anzumerken, dass da doch einiges von ihm abfiel. „Sieht gut aus, besser als erwartet“, so sein Zwischenfazit, nachdem zwei von vier Wahlbezirken in Niederfischbachen ausgezählt waren. Das „besser als erwartet“ war dabei noch vorsichtig formuliert. Am Ende des Abends stellte sich heraus: Schuh hat Gegenkandidat Bernd Becker mit großem Vorsprung geschlagen. Nach dem vorläufigen Endergebnis holte Schuh 61,8 Prozent der abgegeben Stimmen. Damit bleibt das Ortsbürgermeisteramt in der Asdorftalgemeinde in den Händen der CDU, beerbt Schuh doch seinen Parteikollegen Matthias Otterbach, der nach 20 Jahren nicht mehr für das Amt antrat. Schuh, Lehrer an der Realschule plus in Wissen, hatte den Abend im Kreise von Familie und (Partei-)Freunden im eigenen Garten verbracht.

Furchtbar nervös sei er eigentlich nicht gewesen, aber froh, dass der Wahlkampf vorbei sei, das wäre nicht so seins. Allerdings, das war an die Adresse der SPD gerichtet: „Wir sind froh darüber, dass es so ein sauberer Wahlkampf war.“ Eine breite Palette an Themen nannte der 36-Jährige, die es anzupacken oder weiterzuführen gelte: Vom Straßenbau bis zur Kindergartenentwicklung.

Ganz anders die Stimmung im „Reichweins Eck“. Ein sichtlich mitgenommener Bernd Becker fasste die Stimmung so zusammen: „Wir sind schlicht und einfach konsterniert.“ Die Föschber Sozialdemokraten hatten mit einer „engen Geschichte“ gerechnet, schließlich war Becker bei der Wahl vor fünf Jahren Amtsinhaber Otterbach ordentlich auf die Pelle gerückt.

Und bei seiner zweiten Kandidatur schien dem Sozialdemokrat einiges ins Blatt zu spielen: Zahlreiche Neueintritte, neuer Schwung mit Projekten wie der „Zukunftswerkstatt“. Dazu habe es großen Zuspruch aus der Bevölkerung gegeben, wie Becker vom Hauswahlkampf berichtete. Da sei das Ergebnis doppelt schmerzhaft. Jetzt gelte es, die Schlappe erst einmal zu verdauen, so der 53 Jahre alte Architekt.

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

3 folgen diesem Profil
ThemenweltenAnzeige
Die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo.

SZ+ informiert schnell und gut
Mit dem Frühlings-Abo drei Monate sparen

Der Frühling hat - kalendarisch- begonnen und die Siegener Zeitung begrüßt den Lenz mit einem Sonder-Abo: Sparen Sie drei Monate lang mit unserem Frühlings-Abo. Verlässliche Informationen trotz unruhiger Corona-LageIn diesem einmal mehr besonderen Jahr sehnen sich viele Menschen noch mehr nach den ersten Frühlingsboten. Ist doch mit den steigenden Temperaturen, den kräftiger werdenden Sonnenstrahlen und dem Aufblühen der Natur im zweiten Jahr der Corona-Pandemie noch mehr Hoffnung verbunden als...

Kommentare

Kommentare sind deaktiviert.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen