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Rettungswache Kirchen offiziell eingeweiht
„Ein großer und wichtiger Standort“

Modern von innen und außen präsentiert sich nun die DRK-Rettungswache nach den umfangreichen Baumaßnahmen. Der Standort wie gehabt: mitten in Kirchen und in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus.  Foto: nb
  • Modern von innen und außen präsentiert sich nun die DRK-Rettungswache nach den umfangreichen Baumaßnahmen. Der Standort wie gehabt: mitten in Kirchen und in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus. Foto: nb
  • hochgeladen von Achim Dörner (Redakteur)

nb Kirchen. Im Arbeitsalltag hat sie sich bereits bewährt, gestern ist sie nun auch zu ihren offiziellen Weihen gekommen: die aus- und umgebaute DRK-Rettungswache in Kirchen. Im Mai wurde quasi der letzte Pinselstrich getan, und mit der Einweihung wird der Schlussstrich gesetzt unter rund drei Jahre Bauzeit.

Alfons Lang, DRK-Kreisgeschäftsführer, eröffnete die Feierstunde und begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Ärzteschaft, aus dem DRK-Präsidium, die verantwortlichen Architekten und Vertreter der beteiligten Baufirmen sowie natürlich die Mitarbeiter der Rettungswache.

Gut 60 Köpfe gehören insgesamt zur Kirchener Mannschaft, und die kann ihren Dienst jetzt in einem Gebäude versehen, das sich nicht nur deutlich größer, sondern auch topmodern in jeglicher Hinsicht präsentiert.

nb Kirchen. Im Arbeitsalltag hat sie sich bereits bewährt, gestern ist sie nun auch zu ihren offiziellen Weihen gekommen: die aus- und umgebaute DRK-Rettungswache in Kirchen. Im Mai wurde quasi der letzte Pinselstrich getan, und mit der Einweihung wird der Schlussstrich gesetzt unter rund drei Jahre Bauzeit.

Alfons Lang, DRK-Kreisgeschäftsführer, eröffnete die Feierstunde und begrüßte die zahlreichen Gäste aus Politik, Ärzteschaft, aus dem DRK-Präsidium, die verantwortlichen Architekten und Vertreter der beteiligten Baufirmen sowie natürlich die Mitarbeiter der Rettungswache.

Gut 60 Köpfe gehören insgesamt zur Kirchener Mannschaft, und die kann ihren Dienst jetzt in einem Gebäude versehen, das sich nicht nur deutlich größer, sondern auch topmodern in jeglicher Hinsicht präsentiert. Wie berichtet, wurden die Baumaßnahmen im laufenden Betrieb gestemmt – eine Herausforderung für alle Beteiligten. Dazu sorgten ein Hagelschaden im Sommer 2017 und unvorhergesehene „Überraschungen“ bei der Altbau-Sanierung für Verzögerungen. Aber: Das Ergebnis der Mühen kann sich sehen lassen.

Mike Matuschewski, Leiter des Rettungsdienstes im Kreis AK, führte entsprechend stolz durch die komplett neu errichteten bzw. sanierten Bereiche.

Besonders markant: der „Würfel“. In dem neu hinzugekommen Gebäudeteil haben Desinfektionshalle, Umkleideräume und Schulungsraum Platz gefunden.

Der Altbau wiederum hat eine umfangreiche Frischzellenkur erfahren. So wurde beispielsweise die Küche auf Vordermann gebracht, und Büros für Funktionsträger und Leitung der Wache sind entstanden.

An den Planungen für Um- und Neubau waren auch die Mitarbeiter in einem „Bauausschuss“ beteiligt, rief Matuschewski beim Rundgang noch einmal ins Gedächtnis. Sie konnten wichtige Anregungen aus ihren „Fachbereichen“ geben.

Der Um- und Anbau hat natürlich viel Geld gekostet – insgesamt haben Kreis und DRK knapp 870 000 Euro in die Hand genommen. Gut 690 Quadratmeter ist die Wache, die von Wolfgang Wäschenbach geleitet wird, groß, wobei 219 Quadratmeter auf den neuen „Würfel“ entfallen.

Michael Lieber, der in Personalunion als Landrat und Präsident des DRK-Kreisverbands sprach, hob die Wichtigkeit des Rettungsdienstes hervor. Damit werde ein Teil zur „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ geleistet, meinte er nicht zuletzt mit Blick auf die Diskussionen um die medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Zudem sei es gut, dass die Wache so nah am Krankenhaus stationiert sei.

Der Präsident des DRK-Landesverbandes, Rainer Kaul, hielt bei seiner Ansprache nicht damit hinter dem Berg, dass natürlich auch der Rettungsdienst nicht frei von Sorgen – Stichwort: Ärztemangel – ist. So müsse man etwa fragen: „Wie kriegen wir das mit den Notärzten geregelt?“

Aber Kaul, für den es nach den Schlagzeilen um den Krankenhaus-Standort ein angenehmer Termin in Kirchen gewesen sein dürfte, hob auch hervor: „Der Rettungsdienst ist sehr gut aufgestellt.“

So sei er sehr froh, dass das Berufsbild des Notfallsanitäters gekommen sei. Das Berufsbild habe sich nicht nur sehr attraktiviert, sondern damit habe auch die Qualität des Personals erheblich gesteigert werden können – und es werde noch weiter steigen.

Kaul hatte daneben noch ein paar interessante Zahlen parat. Rund 24 000 Einsätze hat zum Beispiel der DRK-Kreisverband im Jahr 2018 mit seinen fünf Rettungswachen abgearbeitet, davon entfielen ca. 10 000 auf die Kirchener Wache. „Ein großer und wichtiger Standort“, bilanzierte Kaul.

Bürgermeister Maik Köhler hob die Wichtigkeit der Rettungswache und des Krankenhauses für die Region hervor und lobte das Engagement der Haupt- und Ehrenamtler.

„Wir sind froh, dass wir die Rettungswache hier in Kirchen haben“, meinte auch Stadtbürgermeister Andreas Hundhausen. Hundhausen, selbst bei der Feuerwehr, lobte zudem die gute Zusammenarbeit von Wehr und DRK, wie sich etwa beim Großeinsatz in Wehbach am Donnerstag wieder gezeigt habe.

Den geistlichen Segen gab es schließlich von Pfarrerin Jutta Braun-Meinecke und Diakon Hans-Jürgen Benner. Sie weihten das Gebäude ein und wünschten den Mitarbeitern alles Gute, die hier ihren „Samariterdienst in reinster Form“ versehen.

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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