Ein Stück Werbung für die VG Kirchen

Unter Tage: Der Stollen war ein Punkt, den die SGV-Abteilung den Kulturwarten schmackhaft machte für ihre Touren.  Foto: rai
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rai Mudersbach. Auf den Spuren von Sehenswürdigkeiten in der Verbandsgemeinde Kirchen waren am Samstag 35 Kulturwarte der Abteilungen des Sauerländischen Gebirgsvereins (SGV) unterwegs. Die Abteilung Siegtal Mudersbach war diesmal Gastgeber der Tagung, bei der Punkte in der Verbandsgemeinde Kirchen auf dem Plan standen, die für Wandertouren interessante Etappenziele sein können.

Beeindruckt zeigten sich die Kulturwarte von dem Schieferstollen Wilhelmslust Mudersbach, der seit Jahren von der Abteilung Siegtal Mudersbach für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Im Bergmannskittel begrüßte SGV-Mitglied Bernhard Weber die Kulturwarte und erzählte vom schweren Arbeitsalltag der Menschen und deren Arbeitsmaterial in früheren Zeiten. Nachdem Weber mit dem Horn das Signal für das Einfahren geblasen hatte, marschierte der Tross in den Stollen, den die Bergleute früher in Schwerstarbeit in den Berg geschlagen hatten.

In den beiden Hallen, 80 Meter im Berg und unter einer 40 Meter mächtigen Felsschicht, erklärten Vorsitzender Klaus Keil und Weber vom Abbau des Gesteins und von der Frömmigkeit der Bergmänner. Es wurde ein Gedicht über die Grubenlampe rezitiert, und natürlich wurde den Besuchern ein Schluck „Grubenwasser“ gereicht.

Mit der Präsentation von bestimmten Punkten in der Verbandsgemeinde wollte die SGV-Abteilung die Kollegen auf das aufmerksam machen, was bei einer Wandertour Station sein könnte. „Die Kulturwarte sollen heute die Gegend und die Verbandsgemeinde kennenlernen“, sagte Vorsitzender Keil.

Von der Verbandsgemeindeverwaltung waren Bürgermeister Jens Stötzel und der für Tourismus zuständige Sachbearbeiter Andreas Hof mit von der Partie. Es ging hier darum, als Ansprechpartner für die Kulturwarte Kontakte zu knüpfen.Die nächste Station war die Jugendherberge Freusburg. Von der Qualität der Küche in dem alten Gemäuer konnten sich die Teilnehmer beim gemeinsamen Mittagessen überzeugen.In Kirchen wurde das Heimatmuseum besichtigt. Das „nationale Geotop Druidenstein“ sah man sich ebenfalls an. Auf der anderen Seite des Köppels, im Städtchen Herdorf, empfing Hans Ermert die Delegation in seinem Jugendherbergsmuseum.Im Bürgerhaus Birken, wo man morgens gestartet war, klang die Tagung bei Kaffee und Kuchen aus. Eindrücke und viele digitale Fotos nahmen die Kulturwarte mit in ihre SGV-Abteilungen – viel Material also, um demnächst Wanderungen in der Verbandsgemeinde Kirchen zu unternehmen.

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