Feuerwehrfest in Kirchen
Ein Tag für die ganze Familie

Die Kirchener Bambini-Wehr hatte für die Besucher zahlreiche spannende Experimente vorbereitet. Fotos: rai
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  • Die Kirchener Bambini-Wehr hatte für die Besucher zahlreiche spannende Experimente vorbereitet. Fotos: rai
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rai Kirchen. Premiere gelungen: Die neue Bambiniwehr des Löschzugs Kirchen präsentierte sich gestern erstmals mit kleinen Experimenten vor großem Publikum – beim Feuerwehrfest am Gerätehaus Kirchen. Überhaupt gibt es hier immer viele Möglichkeiten für Spiel und Spaß, ganz wie es Wolfgang Müller, Vorsitzender des Fördervereins, herausstellte: „Es ist ein Fest für die ganze Familie.“ Das war auch diesmal wieder der Fall, zum Beispiel mit „Kleinkunst-Micha“, der als Stelzenmann in einem schrillbunten Kostüm kleine und große Gäste in seinen Bann zog.

Und auch die Jugendfeuerwehr war und ist immer aktiv mit von der Partie, wenn der Förderverein und die aktive Wehr alles für die Besucher vorbereiten. Gestern Nachmittag demonstrierte der Nachwuchs bei einer Übung, wie man – was angenommen wurde – eine brennbare Flüssigkeit mit Schaum löscht. Wehrführer Philipp Link hatte zuvor den Besuchern näher gebracht, was die „Feuerfüchse“ an Experimenten zeigten. So nennen sich die die Kinder, die ab sechs Jahren in der Bambiniwehr aktiv sind. Neben Spiel und Spaß steht hier die Brandschutzerziehung im Fokus. Gestern gaben sie einen Einblick in das, was Leiterin Sandra Link und Fachberaterin Janine Barbier ihnen altersgerecht beibringen.

Bei den Experimenten waren die Kinder voller Elan bei der Sache. Mit Spülmittel, Mineralwasser, Natron und Essig lässt sich viel machen: Vulkanausbruch darstellen, Luftballon aufblasen und Teelicht löschen. Der Beifall war ihnen sicher. Mit 18 Kindern habe man nun eine gute Stärke erreicht, berichtete Sandra Link – es gebe eine Warteliste. Seit der Gründung sind bereits einige Kinder aufgrund ihres Alters in die Jugendwehr gewechselt – hoffentlich auf dem „Durchmarsch“ in die aktive Wehr.

Deren Kameraden legten sich gestern gemeinsam mit dem Förderverein ins Zeug, um den Besuchern einen schönen Tag zu bescheren. Der 1. Kirchener Klickerverein half beim Bewirten, der Musikverein Kirchen/Wehbach musizierte. Wolfgang Müller hob denn auch das „gute Miteinander“ hervor.

Während viele Gäste den Schatten der Fahrzeughalle suchten, glänzte der Fuhrpark in der Sonne – auch das „neue“ Mehrzweckfahrzeug. Neu ist der Unimog als solcher nicht, sondern nur der Aufbau. Das Fahrzeug verfügte schon in alter Funktion als Rüstwagen über eine wichtige Seilwinde, die erhalten geblieben ist. Hinzu gekommen ist eine Ladefläche mit Ladebordwand. So kann das Mehrzweckfahrzeug künftig Rollcontainer transportieren, zum Beispiel eine Pumpe für autarke Wasserentnahme sowie 1000 Meter Schlauch.

„Ein Unimog ist Gold wert“, sagte Wehrführer Link, sei das Fahrzeug doch wendig, geländegängig und unkaputtbar. Die Ladebordwand sei zum Umklappen teilbar gestaltet, sodass der Schlauch einfacher verlegt werden könne. Die Verbandsgemeinde finanzierte den Umbau mit 40 000 Euro, der Förderverein brachte sich mit 4500 Euro ein. Der Schlauchwagen aus Kirchen mit einem Kilometer Schlauch an Bord ist nun in der Obhut des Löschzugs Harbach.

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