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Feuerwehr-Förderverein veranstaltet Alternativ-Schwenkbratenfest
„Endlich ein Fest“

In Zeiten der Corona-Pandemie Bilder mit Seltenheitswert: fröhliche Menschen an Biertischen ...
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rai Brachbach.  „Wir hören die Klänge hier zum ersten Mal seit zwei Jahren“: Die Feuerwehrleute Michael Pfeifer, Jens Rothe und Wehrführer Philipp Kappes blicken vom Bauzaun am Eingang auf den Platz am Gerätehaus. Dort sitzen die Leute an Biertischen – maximal sechs an einem – und der Musikverein „Lyra“ setzt den musikalischen Rahmen. Kappes meint: „Das macht Lust auf Fassbier.“
Doch das gab es weder am Samstag noch am Sonntag. Der Förderverein des Löschzuges konnte auch nicht den Schwenkbraten, der dem Fest in „normalen“ Zeiten seinen Namen gibt, auf die Speisekarte setzen. Dennoch waren alle froh, sich wiederzusehen und unter den gegebenen Bedingungen zu feiern.

rai Brachbach.  „Wir hören die Klänge hier zum ersten Mal seit zwei Jahren“: Die Feuerwehrleute Michael Pfeifer, Jens Rothe und Wehrführer Philipp Kappes blicken vom Bauzaun am Eingang auf den Platz am Gerätehaus. Dort sitzen die Leute an Biertischen – maximal sechs an einem – und der Musikverein „Lyra“ setzt den musikalischen Rahmen. Kappes meint: „Das macht Lust auf Fassbier.“
Doch das gab es weder am Samstag noch am Sonntag. Der Förderverein des Löschzuges konnte auch nicht den Schwenkbraten, der dem Fest in „normalen“ Zeiten seinen Namen gibt, auf die Speisekarte setzen. Dennoch waren alle froh, sich wiederzusehen und unter den gegebenen Bedingungen zu feiern.
„Im Vorfeld hatten wir 200 Anmeldungen, und 50 sind bislang noch dazu gekommen“, sagte ein gut gelaunter Kassierer Michael Pfeifer. Was ein solches Pandemie-Fest aber auch mit sich bringt: Die Gäste sind pünktlich. Bereits kurz nach der Eröffnung am Nachmittag kamen die Teilnehmer, „der größte Pulk um halb fünf“.

Besucher ließen sich bedienen

Die Besucher ließen sich buchstäblich bedienen, denn sowohl Getränke als auch Essen wurde an die Tische gebracht. Moritz Kappes meinte erleichtert: „Endlich ein Fest.“ Klar, ein paar Abstriche müsse man machen, aber das sei in Ordnung. Ein anderer vertrat die Auffassung, dass die Thekenstimmung etwas fehle. Er konnte nicht verstehen, dass Kneipen im Biergarten Gezapftes reichen dürfen, der Förderverein der Feuerwehr aber nicht, weil die Hygieneauflagen so groß seien.

Trotz leichten Abstrichen kam das „erste Dorffest seit Corona“ bei allen gut an. Die Lyra war eine Woche zuvor schon im Ort beim „Waldfest to go“ zu hören gewesen (die SZ berichtete), und Trompeter Stefan Schmidt meinte: „Heute ist es entspannter.“

Gut war die Stimmung auch beim Küchenteam, das Frikadellen, Currywurst, Pommes, Kartoffeln mit Kräuterquark und frisch gebackene Brezeln, am Sonntag auch Kuchen zum Kaffee, servierte, was die „Essensauslieferer“ an die Tische brachten. „Den Kundenkontakt vermissen wir am meisten, sonst hat sich nichts geändert“, sagte Florian Scheurer. Normalerweise würden die Besucher aufstehen und tanzen, sagte Ingrid Farnschläder vom Küchenteam, und Talisa Berger vom Service versicherte: „Wir arbeiten darauf hin, dass es 2022 wieder so ist.“

Teilerös des Festes geht nach Heppingen

Herzlich begrüßt von den heimischen Feuerwehrleuten wurde Sebastian Schmidt. Der Kamerad des Löschzuges Wershofen aus der Verbandsgemeinde Adenau hatte die Brachbacher beim Katastropheneinsatz an der Ahr kennengelernt und nun seine Ankündigung, beim Fest vorbeizuschauen, wahr gemacht. Für den Festsonntag hatten sich zwei weitere Kameraden aus dem Ahrgebiet angemeldet, so Pfeifer.

Das passte, denn die vom Hochwasser geschundene Region soll auch im Nachgang eine Rolle spiele. Ein Teilerlös des Fests soll an die betroffene Kommune Heppingen gespendet werden, wo die Brachbacher mit dem Boot noch in der Flutnacht Menschen von Hausdächern gerettet hatten.

In Zeiten der Corona-Pandemie Bilder mit Seltenheitswert: fröhliche Menschen an Biertischen ...
...und Musikanten „in action“.
Autor:

Rainer Schmidt

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