Kreisfeuerwehrverband gibt Warnhinweise heraus
Extreme Waldbrandgefahr im AK-Land

Kürzlich erst mussten die Feuerwehren einen großen Waldbrand bei Steeg bekämpfen. Foto: KFV
  • Kürzlich erst mussten die Feuerwehren einen großen Waldbrand bei Steeg bekämpfen. Foto: KFV
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sz Kreis Altenkirchen. Aufgrund des trockenen Frühjahrs und den hochsommerlichen Temperaturen herrscht derzeit in vielen Wäldern und angrenzenden Wiesen im Kreis Altenkirchen eine hohe Waldbrandstufe. Der Kreisfeuerwehrverband warnt deshalb vor einer extrem  großen Gefahr. Derzeit reichten bereits kleinste Funken aus, um die ausgetrocknete Vegetation in Brand zu setzen, so zuletzt bei dem großen Flächenbrand in Steeg, als Feuerwehren aus dem gesamten Kreisgebiet über mehrere Stunden im Einsatz waren.

Bisher wurden in allen Verbandsgemeinden bereits Wald- und Wiesenbrände verzeichnet, so der Verbandsvorsitzende Volker Hain. Zigarettenglut, Reste vom Grillfeuer oder sogar eine einzelne Glasscherbe könnten so zu gefährlichen „Waldbrandstiftern“ werden. Hinzu kommt: Ein bei extremer Trockenheit entstandenes Feuer breitet sich binnen kürzester Zeit aus, da die Umgebung ausgedörrt und leicht entflammbar ist. Deshalb sei es besonders wichtig, Waldbrände zu verhindern und leichtsinniges Verhalten unbedingt zu vermeiden. Der Feuerwehrverband bittet daher um die Einhaltung der folgenden Sicherheitshinweise:

• Kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe;

• keine Zigaretten aus Autos oder Zügen werfen,

• generelles Rauchverbot in Wäldern zwischen dem 1. März und 31. Oktober beachten.

• keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald zurücklassen (Brennglaseffekt),

• Reisig und Restholz bei bestehender Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder Witterungswechsel abwarten,

• nicht auf trockenem Gras das Auto abstellen; heißgelaufene Katalysatoren können einen Brand verursachen, und außerdem immer so parken, dass Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden,

• Waldbrände sofort der Feuerwehr melden, Notruf 112 wählen.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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