Unter den acht besten von 740 Unternehmen
Fa. Pitthan Finalist beim Großen Preis des Mittelstands

Geschäftsführer Christoph Schlate (r.) und Kevin Spyrka (Leiter CAD) freuen sich über die erneute Auszeichnung für die Fa. Pitthan.
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sz/thor Wehbach. Eigentlich sollte Christoph Schlate demnächst statt in Schaltschränke eher in repräsentative Vitrinen investieren. Denn wo soll der Geschäftsführer der Firma Pitthan sonst eines Tages alle Auszeichnungen unterbringen? Nach dem „Elmar“ haben die Wehbacher Elektro-Spezialisten dieser Tage einen weiteren Preis erhalten. Das Unternehmen wurde von der Oskar-Patzelt-Stiftung beim Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ als Finalist 2019 geehrt. Damit zählt die Fa. Pitthan mit seinen derzeit über 100 Mitarbeitern laut Pressemitteilung zu den acht vorbildlichsten und besten mittelständischen Unternehmen in der Wirtschaftsregion Rheinland-Pfalz/Saarland. Den Stellenwert mag man daran ermessen, dass sich die Wehbacher unter insgesamt rund 740 nominierten Firmen durchgesetzt hatten. Bei einer Gala in Düsseldorf nahm Schlate die Auszeichnung entgegen. Nächstes Jahr tritt man dann auf Bundesebene an.

Der „Große Preis des Mittelstands“ gilt seit Jahren als begehrte Auszeichnung und darüber hinaus als Deutschlands wichtigster und renommiertester Wirtschaftspreis. Der deutschlandweite Preis wird seit 1995 an herausragende mittelständische Unternehmen verliehen, die nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern sich auch durch einen engagierten Kundenservice, Innovationen, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, ein perfektes Betriebsklima und breite Mitarbeiterweiterbildung sowie soziales und gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

Offenbar konnte die Pitthan GmbH bei diesen Anforderungen die Jury überzeugen. Der 1988 von Michael Pitthan gegründete Betrieb, der kürzlich von der Calvias-Gruppe aus Trier übernommen wurde, bietet bei der technischen Gebäudeausrüstung im Bereich Elektro die komplette Leistungspalette an. Mit der Eigenentwicklung von modularen E-Tankstellen für Elektroautos sei das Unternehmen auch beim Ausbau der E-Mobilität ein wichtiger Innovationstreiber, heißt es vonseiten der Stiftung. Grundidee dieser Pitthan-Ladestationen sei es, mehrere Zapfsäulen konzentriert an einem modular aufgebauten Gebäude zu installieren, das flexibel an fast beliebiger Stelle aufgebaut werden könnte.

2018 wurde die Firma für ihre Projekte und Entwicklungen mit dem „Silbernen Elmar“ ausgezeichnet. Weil dies aber nur die Elektrobranche betraf, misst Schlate dem Erfolg beim Mittelstandspreis eine noch höhere Bedeutung zu. Die Teilnahme an solchen Wettbewerben dient übrigens nicht dem eigenen Ego, vielmehr erzielt das Unternehmen einen konkreten Mehrwert: Laut Schlate könne man so überregional den Bekanntheitsgrad deutlich steigern. So habe man allein durch den „Elmar“ sechs neue Mitarbeiter einstellen können, berichtete der Geschäftsführer im Gespräch mit der SZ.

Zuletzte hatte die Firma durch die neue Halle auf dem alten Freibad-Areal die Produktionsfläche verdreifachen können. Dass Pitthan nun als Finalist ausgezeichnet wurde, habe auch mit dem vorbildlichen gesellschaftlichen Engagement zu tun. So bilde die Firma Jugendliche mit schwierigem Umfeld sowie junge Asylbewerber aus und unterstütze die Kinderkrebshilfe finanziell.

„Wir freuen uns riesig über den Preis“, erklärt Schlate, „zeigt er doch, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben. Wir wollen weiter mit unserem technischen Know-how unser Bestes geben.“

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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