Verbandsgemeinde Kirchen
Feuerwehren erhalten neue Einsatzkleidung

Mit einem sehr ähnlichen Outfit (Modell „Fire Survivor“) werden künftig die Mitglieder der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Kirchen zu ihren Einsätzen ausrücken.
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  • hochgeladen von Pascal Mlyniec (Redakteur)

thor Kirchen. Andreas Hundhausen hätte sich am Donnerstag im Rat kaum einen besseren Start als neuer Bürgermeister der Verbandsgemeinde Kirchen wünschen können. Nicht nur wegen der vielen warmen Worte der Redner, sondern auch wegen der anstehenden Entscheidungen und Beschlüsse. Denn hier dominierte einmal mehr die Feuerwehr – und Hundhausen hatte schon vor seiner Wahl verkündet, dass er als Aktiver weiter den Kameraden zur Seite stehen wird.

Wie berichtet, sollen alle knapp 300 Feuerwehrleute der Verbandsgemeinde mit neuer persönlicher Schutzausrüstung ausgestattet werden. Die alte Einsatzkleidung aus den 90er Jahren entspricht nicht mehr den veränderten Anforderungen. Eine Kommission unter Leitung des stellv. Wehrleiters Thomas Wickler (Friesenhagen) hatte intensiv den Markt erkundet und die europaweite Ausschreibung vorbereitet.

Ein Hauch von Berlin

Verschiedene Einsatzkleidung wurde auf Herz und Nieren geprüft, also anprobiert und auch gewaschen. Zusammen mit dem Preis wurden für jede Kategorie Punkte vergeben. Als Sieger aus dieser Bewertung ging ein Angebot einer Firma aus Neunkirchen hervor. Das Modell „Fire Survivor pbi“ kostet die Verbandsgemeinde knapp 400 000 Euro. Immerhin haben dann die Kirchener, Mudersbacher, Brachbacher und Co. den gleichen Look wie die Berufsfeuerwehr Berlin.

Weiterhin wird die 20-Jahres-Inspektion der in Kirchen stationierten Drehleiter der VG-Wehr fällig. Den Zuschlag erhielt eine Firma aus Elz zum Preis von rund 35 000 Euro. Während der Inspektion wird eine Ersatz-Drehleiter zur Verfügung gestellt, damit die Einsatzfähigkeit gewahrt bleibt.

Investitionen in Feuerwehrhaus

Für den Neubau des Feuerwehrhauses in Niederschelderhütte waren bereits Planungsleistungen im Zuge einer Entscheidung vergeben worden, der Rat stimmte jetzt analog Planungen für den Umbau und die Sanierung des Feuerwehrhauses in Niederfischbach zu. Mit 140 000 Euro hatte ein Architekturbüro aus Betzdorf das günstigste Angebot abgegeben.

Und schließlich kann sich der Löschzug Herkersdorf/Offhausen über ein neues Mehrzwecktransportfahrzeug freuen (Kostenpunkt: 32 000 Euro). Hierfür muss die Verbandsgemeinde keinen Cent ausgeben: 15 000 Euro werden vom Land als Förderung erwartet, das restliche Geld steuert der Förderverein bei. Kein Wunder, dass der Rat auch bei dieser Spende keinen Redebedarf hatte. Ohnehin blieb die erste Sitzung unter Leitung von Bürgermeister Hundhausen kommentarlos – was mit Sicherheit so nicht bleiben wird.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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