"Drive-in" am Parkdeck Lindenstraße
Fieber-Ambulanzen in Kirchen und Altenkirchen

In Kirchen werden Abstriche im "Drive-in" gemacht. Symbolfoto: js

sz Kreis Altenkirchen. Auch wenn es gestern keinen neuen (bestätigten) Corona-Fall im AK-Land gegeben hat, so rüstet sich der Kreis weiter für den Fall einer Ausweitung der Pandemie. Dazu werden in dieser Woche Fieber-Ambulanzen eingerichtet – eine in Kirchen (ab Freitag) und eine in Altenkirchen (ab Donnerstag). Hier soll die steigende Zahl von notwendigen Untersuchungen auf den Erreger Covid-19 bewältigt werden.

Ein Standort wird die Turnhalle der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Altenkirchen (Zugang über den Besucherparkplatz) sein. Die zweite Fieber-Ambulanz wird als „Drive-in“-Lösung in Kirchen auf dem Parkdeck Lindenstraße installiert, das geht aus einer Mitteilung der Kreisverwaltung hervor. Die beiden DRK-Krankenhäuser stellen demnach das ärztliche Personal und die medizinische Assistenz.

Landrat Dr. Peter Enders hat hierzu in den letzten Tagen Gespräche mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, der Kreisärzteschaft und mit der DRK-Trägergesellschaft Süd-West für die hiesigen Krankenhäuser geführt. „Wir konnten uns sehr schnell darauf einigen und sind zu einer unbürokratischen Lösung gekommen, um das Kreis-Gesundheitsamt und die niedergelassenen Ärzte zu entlasten. Dafür danke ich allen Beteiligten“, so Enders. Gemeinsam mit Ministerin Bätzing-Lichtenthäler appelliert er an die Bevölkerung, weiterhin besonnen und solidarisch zu handeln.

„Ich freue mich, dass in der sich täglich verändernden Situation alle Beteiligten verstärkt und unkompliziert zusammenarbeiten. Unser Hauptanliegen besteht darin, die älteren Menschen und Risikogruppen vor dem Corona-Virus zu schützen. Alle Maßnahmen zielen vor allem darauf ab, den Verbreitungsprozess des Corona-Virus zu verlangsamen. Darunter zählt unter anderem die Einrichtung von Fieber-Ambulanzen, die die niedergelassenen Ärzte und Gesundheitsämter entlasten“, wird Bätzing-Lichtenthäler zitiert.

Die Aufgabe der Fieber-Ambulanzen ist demnach rein diagnostisch: Es wird Fieber gemessen und ein Abstrich genommen, der zur Laboruntersuchung geschickt wird, danach stehen die Patienten unter Quarantäne. Die Fieber-Ambulanzen dürfen nur Bürger aufsuchen, die in den vergangenen 14 Tagen mit einem bestätigt infizierten Corona-Patienten direkten Kontakt hatten oder sich in diesem Zeitraum in einem Risikogebiet aufgehalten haben und eindeutige Symptome aufweisen: Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Schüttelfrost. Wichtig: Patienten mit entsprechenden Symptomen sollen auf jeden Fall ihre Krankenversicherungskarte mitbringen, die Leistung ist nicht kostenlos, sondern wird über die Krankenkassen abgerechnet.

Beide Ambulanzen öffnen jeweils von montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr. Für die Wochenenden arbeiten die Verantwortlichen derzeit ebenfalls an einer Lösung, heißt es weiter.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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