Föschbe schreibt schwarze Zahlen

Der »warme Regen« Gewerbesteuer macht alle glücklich

goeb Niederfischbach. Von einem »vorgezogenen Weihnachtsgeschenk« sprach CDU-Sprecher Werner Imhäuser gestern im Gemeinderat Niederfischbach mit Blick auf die erfreulichen Zahlen des Nachtragshaushalts, die Hans Kappes von der Verwaltung soeben vorgestellt hatte. Und: Dass gewinne, wer etwas wage.

Das Haushaltsvolumen ist mit 4186357 Euro ausgeglichen. Niederfischbach kann zusätzlich auf eine vorgesehene Kreditaufnahme von 43500 Euro verzichten. Dreh- und Angelpunkt des Zahlenwerks sind die erwarteten Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer von 435000 Euro (geschätzt). Mehreinnahmen sind ebenfalls bei den Gemeindeanteilen an Gemeinschaftssteuern zu verzeichnen, hauptsächlich bei der Einkommenssteuer mit 84382 Euro. Auch ein Plus bei den Kindergartenbeiträgen schlägt mit 12000 Euro zu Buche.

Angesichts dieses Füllhorns sind Mindereinnahmen, etwa bei den Friedhofsgebühren (14000 Euro, vgl. Bericht oben), zu verschmerzen. Auch die Umlagen, die der Ort abzuführen hat, steigen naturgemäß. Die Mehreinnahmen machen es möglich, dass 181092 Euro mehr als geplant für die Deckung von Fehlbeträgen aus früheren Jahren verwendet werden können.

Verschoben wurden u.a. Investitionen am Friedhof nebst Gebäude (80000 Euro), dafür gab man 82000 Euro im Gewerbepark Büco aus, gestaltete die Fassade der ehemaligen Schule neu (11000 Euro) und überwies über 63000 Euro in den Verwaltungshaushalt. Erwartet wird eine Überweisung des Landes von knapp 170000 Euro für die Brücke am Tüschebachsweiher.

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