Demo gegen Corona-Politik in Kirchen
Forderung nach „zwangsfreier Zukunft“ für Kinder

Gegen die aktuelle Corona-Politik gingen am Samstag wieder Menschen in Kirchen auf die Straße. Andreas Ziegenrücker sprach vor dem Rathaus.
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

rai Kirchen. Es sind mehr geworden. Mehr Demonstranten, die, wie Andreas Ziegenrücker es sagte, „auf die Straße gehen gegen die Zwangsmaßnahmen“. Bei der ersten Demo gegen Corona-Politik und Impfpflicht waren in Kirchen 70 Teilnehmer erschienen. Am Samstagabend waren es mehr als doppelt so viele.
Zu den Demonstranten sprach Ziegenrücker von der „Interessengemeinschaft Kirchen“ (IG). Noch vor dem Beginn forderte er zu etwas mehr Abstand auf. Sonst müssten Masken getragen werden. Und als „Flyer“ auf dem Platz verteilt wurden schritt er ein: „Ihr habt hier die Flyer nicht zu verteilen.“ Man lasse sich nicht instrumentalisieren.
„Wir kriegen alle Ängste eingetrichtert, das ist nicht normal“: Gut 20 Minuten sprach Ziegenrücker. „Schon fast mit Gewalt werden die Widersprüche der Corona-Maßnahmen dazu beitragen, dass immer mehr Bürger sagen: ,Ich will diesen ganzen Quatsch nicht mehr mitmachen’“. Es waren immer wieder Beifall und Trillerpfeifen zu hören.
„Bleibt standhaft. Kämpft für Demokratie und Freiheit, kämpft für unsere Kinder.“ Er äußerte, dass „Kollateralschäden, die durch die Corona-Maßnahmen bedingt sind, um ein Vielfaches höher sind als das, was Corona hätte verursachen können“.

"Normale Bürger" fordern zwangsfreie Zukunft

Das von den Medien und der Politik „propagierte Allheilmittel, verkauft als Impfung“, so der Redner, „schützt eben nicht vor Ansteckung.“ Nach seinen Angaben würden immer mehr Kinder und Jugendliche unter den Zwangsmaßnahmen leiden, insbesondere jene mit dem Status ungeimpft. Sie würden gemobbt und dürften aufgrund der 2G-Regel nicht mehr an der Klassenfahrten teilnehmen, „werden kategorisch ausgeschlossen, das hatten wir schon mal in den dunkelsten Zeiten, kategorische Ausschließung, das wollen wir nicht wieder“. Er forderte von der Politik, sämtlich nicht inzidenzbasierte Maßnahmen wie Isolation, Quarantäne und Maskenpflicht zu beenden.
Friedlich verlief der Spaziergang über Brücken-, Bahnhof- und Lindenstraße. Polizei und Ordnungsamt begleiteten. „An uns bricht eure Nadel“ war auf einem Plakat zu lesen. Einige Demonstranten hatten Grablichter oder Lichterketten dabei. Immer wieder mal waren Trillerpfeife und Tröte zu hören. An der Fußgängerbrücke über die B 62 hatte die Spitze mit Andreas Ziegenrücker den Gehweg der Lindenstraße erreicht, als die letzten Teilnehmer auf der gegenüberliegenden Seite die Brückenrampe betraten.
Am Rathaus sprach abschließend Ziegenrücker: „Wir sind ganz normale Bürger, die sich nur nicht einem Experiment unterziehen lassen wollen.“
Er hatte ein T-Shirt der IG mit dem Aufdruck „Für eine zwangsfreie Zukunft unserer Kinder“ an. Nächsten Samstag soll es um 18 Uhr weitergehen. Er erwähnte auch die Demonstration am Montag, 24. januar, in Betzdorf und ließ wissen: „Wir arbeiten ein bisschen zusammen.“

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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