Ein Stück Himmel auf Erden
Freiluftmesse an Christi Himmelfahrt

Die Resonanz auf den Freiluftgottesdienst an Christi Himmelfahrt war gut, und das Wetter spielte auch mit.
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  • Foto: rai
  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

rai Herkersdorf/Offhausen. Einen der imposantesten Fleckchen Erde in der Region lernte Priester Markus Christoph Watrinet an Christi Himmelfahrt kennen: Im Schatten des Druidensteins mit dem Holzkreuz auf der Spitze zelebrierte der Seelsorger den traditionellen Freiluftgottesdienst. In den knapp anderthalb Jahren seines Wirkens im neuen pastoralen Raum Betzdorf (vorher Dekanat Kirchen) war der Geistliche gestern erstmals an dem Naturdenkmal. Hier sei man dem Himmel ein Stück näher, meinte der Pfarrer, der bei seiner Predigt die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend aufgriff, die unter dem Leitgedanken „Uns schickt der Himmel“ steht.

Freiluftmesse an Christi Himmelfahrt

Zwei Jahre in Folge musste der besondere Gottesdienst ausfallen, nur die Hubertusmesse konnte im vergangenen Jahr am Druidenstein gefeiert werden. Diesmal konnte der katholische Kirchbauverein Herkersdorf/Offhausen an Christi Himmelfahrt wieder zu der Freiluftmesse einladen – und die 120 Besucher und der Verein hatten Glück mit dem Wetter.

Die Helfer des Kirchbauvereins hatten die Fahnen aufgezogen und den aus einzelnen Elementen bestehenden Altar auf den Berg transportiert. Der Altar wiegt zusammengefügt etwa 100 Kilogramm, meinte Vorstandsmitglied Marc Limper. Als Vorbeter war Diakon Karl-Heinz Becher mit Gläubigen den Kreuzweg gegangen, bevor am Druidenstein Gottesdienst gefeiert wurde.

Ein Stück Himmel auf Erden

Christi Himmelfahrt sei die Fortsetzung von Ostern, sagte Pfarrer Watrinet. Jesus habe sich aufgemacht in Gottes Reich, in eine andere Dimension: „Jesus Christus wurde als Erster ins Leben auferweckt und erhöht“, sagte der Zelebrant: „Auch wir haben eine Zukunft über den Tod hinaus bei Gott.“ Watrinet knüpfte an die 72-Stunden-Aktion an. Mit dem Engagement und der Tatkraft werde ein Stück Himmel auf die Erde geholt. Die katholische Jugend trete dabei sehr selbstbewusst auf. „Wo wir ein Stück Himmel auf die Erde bringen, bricht ein Stück Frieden an“, sagte Pfarrer Watrinet. Von Diakon Karl-Heinz Becher assistiert, feierte er mit allen die Eucharistie.

Es sei erfreulich, dass man wieder feiern dürfe, sagte Watrinet und dankte den Helfern des Kirchbauvereins: „Gut, dass die Leute die Arbeit machen.“ Das nehme man dankbar in Anspruch. Die Kollekte ist wieder für die Unterhaltung des Kreuzweges bestimmt. Vor 99 Jahren, am 14. Oktober 1923, war der Grundstein für die erste Grotte gesetzt worden. Vier Jahre später, am 16. Oktober 1927 wurde die „Kunst-Kreuzweganlage zum Druidenstein“ eingeweiht.

Autor:

Rainer Schmitt (Freier Mitarbeiter) aus Betzdorf

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