Klimageräte sehr begehrt
Frische Luft ist fast ausverkauft

Noch neun Klimageräte waren gestern Nachmittag bei EP:Peter in Kirchen zu haben, außerdem noch wenige Ventilatoren. Andernorts sind die Spender von kühler Luft gar gänzlich aus.
  • Noch neun Klimageräte waren gestern Nachmittag bei EP:Peter in Kirchen zu haben, außerdem noch wenige Ventilatoren. Andernorts sind die Spender von kühler Luft gar gänzlich aus.
  • Foto: dach
  • hochgeladen von Thorsten Stahl (Redakteur)

thor Kirchen/Betzdorf.   Der Schinderweiher oder das Molzbergbad sind in diesen Tagen die idealen Anlaufstellen, wenn es bei Temperaturen von weit über 30 Grad um Abkühlung geht. Sie haben nur ein Problem: Irgendwann, früher oder später, muss jeder die Anlagen verlassen und nach Hause gehen – wo manche Räume dann wie überdimensionale Backöfen wirken, je weiter es Richtung Dach geht. Wer dann auch noch weit oben schläft, ist wahrlich nicht zu beneiden. Es sei denn, rechtzeitig wurde für frische Luft aus der Steckdose gesorgt und man ist stolzer Besitzer einer mobilen Klima-Anlage.

Davon gibt es in der Region immer mehr, doch viele neue werden erst einmal nicht hinzukommen. Denn: Alle Geräte, die für eine erträgliche Raumtemperatur sorgen, sind derzeit nahezu ausverkauft. Das berichten übereinstimmend der Kirchener Einzelhändler Kay-Uwe Peter (EP: Peter) als auch Frank Smeets, Einkaufsleiter der Expert-Klein-Gruppe. Der Run hatte schon Mitte vergangener Woche begonnen, als feststand, was da für eine Hitzewelle auf Deutschland zukommt. „Man merkt genau, wenn das in den Nachrichten kam“, so Smeets,

Dabei ist die immense Nachfrage für die Fachgeschäfte keine neue Erfahrung. Schon im vergangenen Jahr, als ebenfalls sehr hohe Temperaturen über einen längeren Zeitraum verzeichnet wurden, blickte man auf leere Regale. „Wenn du da noch einen Ventilator hattest, warst du der König“, fasst Peter die Situation zusammen. Entsprechend waren die Geräte für dieses Jahr disponiert worden. So ist das Kirchener Fachgeschäft in der Lage, noch einige wenige Klima-Geräte und Ventilatoren anbieten zu können. Nächste Woche werde noch einmal eine Lieferung erwartet, dann sei Schluss, so Peter.

Ähnlich sieht es bei Expert-Klein aus: Dort sind schon jetzt die Bestände so gut wie leer. Ende der Woche kämen noch einmal Geräte einer bestimmter Sorte, so Smeets, doch für viele lägen schon Vorbestellungen vor. Von der Herstellern sei anschließend nichts mehr zu erwarten, meinte der Einkaufsleiter mit Verweis auf die Jahresproduktion. Zudem sei es momentan ja nicht nur in Deutschland sehr heiß, sondern auch in allen Nachbarländern.

Während im Süden Europas vor allem die sogenannten Split-Klimaanlagen zum Einsatz kommen (mit dem an der Außenwand montierten Aggregat), wird bei den mobilen Varianten die erzeugte Warmluft mittels eines Schlauchs durch ein Fenster abgeführt. Diese Installation schaffen in der Regel auch handwerklich weniger Versierte.

Die gute Nachricht für alle diejenigen, die weiter schwitzen müssen: Spätestens nächste Woche soll das Thermometer wieder deutlich erträglichere Werte anzeigen. Die schlechte Nachricht: Der Sommer hat eigentlich gerade erst begonnen.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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