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Zugang im Tierpark
Fritz ist der neue Luchs in Niederfischbach

Fritz, ein drei Jahre alter Luchs-Kuder, lebt seit wenigen Tagen im Tierpark Niederfischbach. Beim Pressetermin blieb er ganz relaxed auf seinem Lieblingsplatz im Gehege liegen.
  • Fritz, ein drei Jahre alter Luchs-Kuder, lebt seit wenigen Tagen im Tierpark Niederfischbach. Beim Pressetermin blieb er ganz relaxed auf seinem Lieblingsplatz im Gehege liegen.
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  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

nb Niederfischbach. Fritz ahnt wohl nicht, was für ein begehrtes Tier er ist. Und auch, dass er erst vor wenigen Tagen von Bielefeld ins Niederfischbacher Kesselbachtal transportiert wurde, ficht ihn nicht an. Nach typischer Katzenmanier – relaxed, aber nie ganz unaufmerksam – blinzelt Fritz in die Spätnachmittagssonne. Das entspannte Verhalten ist dabei ebenso typisch wie die markanten Pinselohren – Fritz ist ein Eurasischer Luchs und der neueste Zuwachs im Tierpark Niederfischbach.
Im stattlichen Luchsalter von 18 Jahren war im Februar sein Vorgänger im Dorfzoo gestorben. Dass wieder ein Kuder, also ein männliches Tier, einziehen sollte, war eigentlich sofort klar, erklärt Peter Merzhäuser.

nb Niederfischbach. Fritz ahnt wohl nicht, was für ein begehrtes Tier er ist. Und auch, dass er erst vor wenigen Tagen von Bielefeld ins Niederfischbacher Kesselbachtal transportiert wurde, ficht ihn nicht an. Nach typischer Katzenmanier – relaxed, aber nie ganz unaufmerksam – blinzelt Fritz in die Spätnachmittagssonne. Das entspannte Verhalten ist dabei ebenso typisch wie die markanten Pinselohren – Fritz ist ein Eurasischer Luchs und der neueste Zuwachs im Tierpark Niederfischbach.
Im stattlichen Luchsalter von 18 Jahren war im Februar sein Vorgänger im Dorfzoo gestorben. Dass wieder ein Kuder, also ein männliches Tier, einziehen sollte, war eigentlich sofort klar, erklärt Peter Merzhäuser. Schließlich lebt in Niederfischbach bekanntermaßen Luchsdame Marie und, so Merzhäuser, Vorsitzender des Tierpark-Vereins: „Wir möchten schon irgendwann kleine Luchse haben.“
Noch sind Fritz und Marie allerdings durch ein Gitter voneinander getrennt, erste Begegnungen am „Schnuppergitter“ machen aber Hoffnung: Aggressionen gab es keine, dafür entspanntes Verhalten bei beiden Katzen.
An einen Luchs zu kommen, war übrigens gar nicht so einfach, erst längeres „Drängeln“, so Merzhäuser, habe zum Erfolg geführt. Fritz kommt aus dem Tierpark Olderdissen (Bielefeld), ist drei Jahre alt und bringt rund 22 Kilogramm auf die Waage.

Neuer Luchs kam per Spezialtransport nach Niederfischbach

Am Donnerstag ist er von einem Unternehmen, das auf Tiertransporte spezialisiert ist, nach Niederfischbach gebracht worden. Und Fritz ist nicht allein gereist: Mit an Bord war zudem ein neuer Uhu für den „Föschber“ Tierpark.
Jetzt gewöhnt sich Fritz an seine neue Umgebung, hat im Gehege schon einen Lieblingsplatz auserkoren. Dazu gibt es „Vollpension“: Von ein bis zwei „Diättagen“ in der Woche abgesehen, verputzt der Kuder täglich zwei bis zweieinhalb Kilogramm Fleisch.
Doch es gibt nicht nur eine neue Großkatze, sondern auch schon länger Pläne für ein neues Gehege (die SZ berichtete). Und bei der Vorstellung von Fritz sagt Peter Merzhäuser: „Egal, was es kostet, nächstes Jahr wird das Luchsgehege gebaut.“
Genauer gesagt wird es sich bei dem Ganzen um einen Anbau an das bestehende Luchsgehege handeln. Die zusätzliche Fläche wird auf dem Gelände des alten Spielplatzes mit seinem schönen Baumbestand entstehen – und den beiden Tieren dabei ein Mehrfaches an Platz bieten. Auch bessere Separiermöglichkeiten soll die neue Anlage bieten, was z. B. von Vorteil ist, wenn Marie tatsächlich Nachwuchs bekommen sollte.Und selbstverständlich gibt es auch für die Besucher einen Mehrwert: Sie werden viel bessere Einsichten in das Gehege haben und können zwischen dessen zwei geplanten Teilen entlanggehen. Die Luchse wiederum können durch Tunnel von einem Teil in den anderen gelangen.

Neue Pläne im Tierpark Niederfischbach

So die Zukunftspläne, aber auch aktuell tut sich wieder einiges im Park, wie Peter Merzhäuser erläutert. So wird das Damwildgehege begehbar gemacht. Außerdem bekommt der große Teich gegenüber des Kiosks einen neuen Zaun, Netze und einen „Hochsitz“: Nach der Fertigstellung sollen wieder die Störche hier einziehen.  Bautätigkeit und neugierige Besucher-Blicke bringen Fritz aber nicht aus der Ruhe – typisch Ansitzjäger gilt für ihn eben vor allem: immer entspannt bleiben.

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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