Gelungener Auftakt

Musik für Auge und Ohr spielte die Harfenistin Emilie Jaulmes. Foto: rai

rai Kirchen. Der Aura dieses Musikinstrumentes, auch wenn es nur stumm dasteht, kann man sich kaum entziehen. Mitten im Sitzungssaal des Rathauses Kirchen, wo gewöhnlich der Bürgermeister und die Verwaltung bei Ratssitzungen Platz nehmen, stand die aufwendig verzierte und vergoldete Harfe in all ihrer Pracht. Was sich dem Zupfinstrument an Harmonie entlocken lässt, das zeigte Emilie Jaulmes am Sonntagnachmittag. Die Musikerin gastierte mit dem Philharmonischen Trio Stuttgart in Kirchen.

Es war eine Saisoneröffnung nach Maß, mit der die Musikgemeinde Betzdorf-Kirchen sich aus der Sommerpause zurück meldete. Durch den Konzertnachmittag führte der Betzdorfer Matthias Nassauer, musikalischer Leiter der Musikgemeinde. Das Trio Emilie Jaumles (Harfe), Alja Velkaverh (Flöte) und Lonn Akahoshi (Viola) brilden drei Musikerkollegen von Soloposaunist Matthias Nassauer. Die Harfe sei ein sehr weibliches Instrument, führte der in den ersten Teil des Konzertes ein. Bei diesem stand ausschließlich das Zupfinstrument im Mittelpunkt. Emilie Jaumles intonierte leidenschaftliche Werke aus dem Barock wie Sonate in E-Dur, K. 380 von Domenico Scarlatti und Partita in C-Moll BWV 997 Präladium, Sarabande und Gigue von Johann Sebastian Bach, kam aber auch mit fast schon modernen Stücke wie Variationen über ein Thema im alten Stil von Carlos Salzedo daher.

Das kammermusikalische Trio vereinte sich dann nach der Pause, um Ludwig van Beethovens Serenade in D-Dur op. 25 für Flöte, Harfe und Viola zu intonieren. Mit der Sonate für Flöte, Viola und Harfe ließen die drei Musiker den musikalischen Nachmittag ausklingen.

Ein gelungener Auftakt der neuen Spielzeit, die mit „American Night Of Swing“ am Samstag, 27. Februar, ein Stück Neuland betritt, wie den Ausführungen Michael Nassauers zu entnehmen war. Für diese Veranstaltung ebenso wie für das Sinfoniekonzert am Freitag, 30. Oktober, und das Neujahrskonzert – jeweils mit der Philharmonie Südwestfalen – sind bereits Karten erhältlich. Es gibt ferner noch einige freie Plätze für eine Opernfahrt nach Essen am 20. September zu „Ein Maskenball“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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