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Vandalismus-Serie: Polizei sucht dunklen Kombi
Grenzüberschreitend 40 Autobesitzer betroffen

Auch wenn diese Autoscheibe in den Schinden nicht komplett durchschlagen wurde, war sie doch reif für einen Austausch. Foto: thor
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  • Auch wenn diese Autoscheibe in den Schinden nicht komplett durchschlagen wurde, war sie doch reif für einen Austausch. Foto: thor
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thor Mudersbach/Brachbach. Nach der Serie von mutwilligen Beschädigungen an Autos am vergangenen Wochenende hat die Polizei Betzdorf eine erste Bilanz gezogen. Demnach sind es allein in Brachbach, Mudersbach und Niederschelderhütte 22 betroffene Fahrzeughalter. Hinzu kommen 18 Fälle in den südlichen Siegener Stadtgebieten. Der Schaden für den AK-Bereich wird von der Polizei auf ca. 20 000 Euro geschätzt.

Wie berichtet, waren in der Nacht von Freitag auf Samstag zahlreiche Autoscheiben zu Bruch gegangen. Als Tatwerkzeuge wurden dabei nicht nur Steine verwendet, sondern auch Eisenkrallen, die bei der Fixierung von Eisenbahnschienen als eine Art „Unterlegscheiben“ für Schrauben zum Einsatz kommen.

thor Mudersbach/Brachbach. Nach der Serie von mutwilligen Beschädigungen an Autos am vergangenen Wochenende hat die Polizei Betzdorf eine erste Bilanz gezogen. Demnach sind es allein in Brachbach, Mudersbach und Niederschelderhütte 22 betroffene Fahrzeughalter. Hinzu kommen 18 Fälle in den südlichen Siegener Stadtgebieten. Der Schaden für den AK-Bereich wird von der Polizei auf ca. 20 000 Euro geschätzt.

Wie berichtet, waren in der Nacht von Freitag auf Samstag zahlreiche Autoscheiben zu Bruch gegangen. Als Tatwerkzeuge wurden dabei nicht nur Steine verwendet, sondern auch Eisenkrallen, die bei der Fixierung von Eisenbahnschienen als eine Art „Unterlegscheiben“ für Schrauben zum Einsatz kommen. Und deshalb geht die Betzdorfer Polizei mittlerweile auch davon aus, dass die Serie schon zwei Nächte zuvor begonnen hat. Denn da hatte es die ersten Meldungen von beschädigten Autos an der Koblenzer Straße in Mudersbach und der Kölner Straße in Niederschelderhütte gegeben. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei noch vermutet, dass ein Lkw einen Teil seiner Ladung verloren hatte.

Die Herkunft der Eisenkrallen ist weiter unklar. Sie müssen nach Einschätzung der Ermittler nicht zwingend von einer Baustelle der Bahn stammen. Die Siegener Polizei hatte beispielsweise aus Gosenbach den Hinweis einer Anwohnerin erhalten, dass einige dieser Teile auf dem Gehweg vor einem Geschäft liegen würden. Als die Beamten nachschauen wollten, waren sie allerdings verschwunden. Neben Gosenbach waren auch Autobesitzer in Niederschelden und Eiserfeld betroffen.

Ebenso ist es nach wie vor ein Rätsel, nach welchem räumlichen Muster die Täter vorgegangen sind. Die Tatorte liegen sehr weit auseinander und teilweise auch am Berg. Es scheint, als wären die Straßen und Fahrzeuge völlig wahllos ausgesucht worden.

Für die Polizei steht nunmehr fest, dass die Täter motorisiert waren und die Krallen und Steine eventuell aus einem fahrenden Auto geworfen wurden. Die Polizei Betzdorf geht in diesem Zusammenhang einer ersten Spur nach. Gesucht wird ein dunkler Kombi. An dem Pkw war ein Anhänger mit heller Plane angebracht. Auf dieser Plane befand sich eine auffällige, großflächige, aber nicht zu entziffernde Schrift.

Hinweise zu dem Gespann nehmen die Polizei in Betzdorf unter Tel. (0 27 41) 92 60 oder der Polizeibezirksdienst in Mudersbach unter Tel. (0 27 45) 81 30 entgegen

Auch wenn diese Autoscheibe in den Schinden nicht komplett durchschlagen wurde, war sie doch reif für einen Austausch. Foto: thor
Neben Steinen wurden auch diese Eisenbeschläge benutzt, um die Scheiben zu zertrümmern.  Foto: Polizei
Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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