Ein Drittel hat schon gewählt
Hohe Wahlbeteiligung bei der Bürgermeisterwahl Kirchen

Dieser Anblick täuscht ein wenig, für die Bürgermeisterwahl in Kirchen sind schon etliche Briefwahl-Kisten gut gefüllt, es gibt in der Verwaltung für Stephan Romschinski, Florian Grundmeier und Janina Buchen (v. l.) genug zu tun.
  • Dieser Anblick täuscht ein wenig, für die Bürgermeisterwahl in Kirchen sind schon etliche Briefwahl-Kisten gut gefüllt, es gibt in der Verwaltung für Stephan Romschinski, Florian Grundmeier und Janina Buchen (v. l.) genug zu tun.
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thor Kirchen. Bei der Bürgermeisterwahl in der Verbandsgemeinde Kirchen am 6. Juni deutet sich eine erstaunlich hohe Wahlbeteiligung an. Erstaunlich deshalb, weil dieser Urnengang nicht an eine Bundestags-, Landtags- oder Kommunalwahl gekoppelt ist, wo traditionell immer mehr Menschen ihre Stimmen abgeben als bei einer reinen Personenwahl.

Besonders Briefwahl wird genutzt

Doch Stand Freitagmorgen haben bereits knapp ein Drittel der 18 830 Wahlberechtigten in der Verbandsgemeinde die Möglichkeit der Briefwahl genutzt, genau waren es 5937. In manchen Kommunen wurden wieder eigene Bezirke eingerichtet. Zum Vergleich: Bei der Landtagswahl im März waren im Kirchener Rathaus knapp 7500 Briefwahlunterlagen eingegangen. Am fleißigsten machen von diesem Angebot die Menschen in Herkersdorf und Offhausen (Bezirk Druidenhalle) Gebrauch; hier haben schon 405 von 1053 Wahlberechtigten ihr Kreuzchen gemacht. Wer auch immer neuer Bürgermeister wird, kann sich demnach auf eine relativ „breite“ Legitimation einstellen.
Etwas schwächer ist die Vorab-Beteiligung bei der Ortsbürgermeisterwahl in Mudersbach. Von 4757 Wahlberechtigten haben bis Freitag 1123 ihr Votum „eingetütet“. Das mag auch damit zusammenhängen, dass mit Christian Peter (SPD) nur ein Kandidat antritt und sich die Spannung dementsprechend stark in Grenzen hält. Als beispielsweise vor eineinhalb Jahren Berno Neuhoff ebenfalls ohne Mitbewerber zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wissen gewählt wurde, lag die Wahlbeteiligung bei nur 27,4 Prozent.

Präsentation im Ratssaal bleibt aus

Es ist dies auch die erste (und hoffentlich letzte) Bürgermeisterwahl in Kirchen unter Corona-Bedingungen. Was bedeutet: Der große Ratssaal als Treffpunkt für Politiker und interessierte Bürger, wo die Ergebnisse normalerweise auf einer großen Leinwand präsentiert werden, bleibt geschlossen. Stattdessen werden hier die Briefwahlunterlagen ausgezählt. Beigeordneter Ulrich Merzhäuser als Wahlleiter verweist auf die Homepage der Verbandsgemeinde. Hier würden alle Zahlen zeitnah veröffentlicht.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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