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Zeit der Planungen geht zu Ende
In Niederschelderhütte rollen die Bagger an

Die alte Bruchsteinmauer an der Glück-auf-Straße in Mudersbach weist zwar mittlerweile einige Lücken auf, ihre Standfestigkeit ist aber nach wie vor gegeben.
  • Die alte Bruchsteinmauer an der Glück-auf-Straße in Mudersbach weist zwar mittlerweile einige Lücken auf, ihre Standfestigkeit ist aber nach wie vor gegeben.
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  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

thor Mudersbach. Es bleibt dabei: Es wird in den nächsten Jahren vermutlich keine einzige Woche, geschweige denn einen Monat geben, in der nicht irgendwo in der Ortsgemeinde ein Kran steht, Bagger auffahren und sich Handwerker gegenseitig abklatschen. Und es dürfte sich mittlerweile bis in den hintersten Winkel der Schinden herumgesprochen haben, dass die anstehenden Veränderungen vor allem Niederschelderhütte betreffen.
Viel ist in den vergangenen Jahren in den Gremien der Ortsgemeinde Mudersbach geplant, beraten und diskutiertworden. Doch die Zeit der grauen Theorie und der Planungen geht langsam aber

sicher ihrem Ende entgegen. Nach den beiden privaten Bauprojekten an derKölner Straße wird sich zeitnah auch an anderen Stellen etwas tun.

thor Mudersbach. Es bleibt dabei: Es wird in den nächsten Jahren vermutlich keine einzige Woche, geschweige denn einen Monat geben, in der nicht irgendwo in der Ortsgemeinde ein Kran steht, Bagger auffahren und sich Handwerker gegenseitig abklatschen. Und es dürfte sich mittlerweile bis in den hintersten Winkel der Schinden herumgesprochen haben, dass die anstehenden Veränderungen vor allem Niederschelderhütte betreffen.
Viel ist in den vergangenen Jahren in den Gremien der Ortsgemeinde Mudersbach geplant, beraten und diskutiertworden. Doch die Zeit der grauen Theorie und der Planungen geht langsam aber

sicher ihrem Ende entgegen. Nach den beiden privaten Bauprojekten an derKölner Straße wird sich zeitnah auch an anderen Stellen etwas tun. Das wurde
am Mittwochabend im Bauausschuss deutlich, wo direkt nach der Sommerpause etliche Projekte auf der Tagesordnung standen.

  • Neubau Kita Niederschelderhütte: Der Ausschuss hat die finalen Leistungsphasen für Architekt Achim Stinner und die technische Gebäudeausstattung durchgewunken. Viel wichtiger aber ist für die Öffentlichkeit die Botschaft von Ortsbürgermeister Maik Köhler, dass die ersten beiden Gewerke ausgeschrieben sind und der Spatenstich für die neue kommunale Kita oberhalb der Grundschule voraussichtlich im späten Herbst erfolgen kann. 
  • Feuerwehr/Bauhof: Nicht viel weiter im Zeitplan hinterher ist die Ortsgemeinde bei diesem Großprojekt im Rahmen des Förderprogramms „Ländliche Zentren“ – wobei hier vor dem Neuen erst einmal der Abriss des Alten kommt, sprich der ehemaligen Meinhardt-Hallen. Dies soll in zwei Abschnitten geschehen, damit sowohl Feuerwehr als auch Bauhof arbeitsfähig bleiben. Die Submission für den ersten Teil des Abrisses soll auch noch Ende des Jahres über die Bühne gehen, danach geht es bekanntlich schnell. Inzwischen ist – mit Unterstützung der Schelderhütter Kameraden – auch ein neuer Standort für das Salzsilo gefunden worden. Und zwar genau zwischen dem alten und dem neuen Feuerwehrdomizil. Köhler freute sich, dass damit alle Interessen berücksichtigt wurden, auch das zur Vermarktung vorgesehene Gelände im hinteren Bereich wird nicht tangiert. Beigeordneter Bernhard Steiner plädierte dafür, das Silo komplett mit einer Thermo-Wand einzuhausen, auch mit Rücksicht auf die Nachbarschaft. Jens Stötzel von der gleichnamigen Wählergruppe wollte vor den abschließenden Entscheidungen gerne noch einmal die genaue Planung und die Kostenverteilung erläutert haben. Vor allem aber forderte er korrekte vertragliche Regelungen. Wobei ihm in diesem Punkt Köhler nicht so recht folgen konnte, seien doch nur Ortsgemeinde und Verbandsgemeinde beteiligt. 
  • Friedhofshalle Mudersbach: Dass nicht nur in Niederschelderhütte investiert wird, zeigt sich am Beispiel der Friedhofshalle – hier steht eine Rundumerneuerung an. Und die Arbeiten werden ebenfalls noch in diesem Jahr beginnen, um die Förderung nicht zu gefährden, berichtete Frank Reifenrath vom Bauamt. Insgesamt sind es rund 80 000 Euro, die in die Friedhofshalle fließen. Das alles wird erneuert: Dach, Außenputz, Fenster, Tür, Innendecke, Heizung, Beleuchtung und teilweise die Elektroinstallation. Für nahezu alle Gewerke lagen Angebote vor. Die Arbeiten sollen nach Angaben von Reifenrath so koordiniert werden, dass die Friedhofshalle nur für eine relativ kurze Zeit nicht genutzt werden kann. 
  • Mauer Glück-auf-Straße: Hier lag eine Anfrage der Wählergruppe zum aktuellen Sachstand vor. Seit Wochen ist die Mauer durch die Baken gesichert. Wie Stefan Strunk (Bauamt) allerdings mitteilte, besteht bei der alten Natursteinmauer keine Einsturzgefahr. Er wies darauf hin, dass in den nächsten fünf bis zehn Jahren auch die Straße selbst zumindest in Teilbereichen erneuert werden müsste, dann könnte man die Mauer mit anpacken. Die Mauer befinde sich auf einem privaten Grundstück, doch der Eigentümer habe volle Kooperationsbereitschaft signalisiert. Schon vor Jahrzehnten sei demnach Privatgrund abgegeben worden, damit die Mauer überhaupt habe gebaut werden können, um die Straße zu verbreitern. Strunk schlug daher vor, erst einmal Angebote für eine provisorische Sanierung einzuholen. Vielleicht könne man auch die Uni Siegen wegen einer Diplom-Arbeit (Straßenplanung mit Varianten für die Stützmauer) anfragen: „Dann hätten wir ein paar Eindrücke, was hier möglich wäre.“ 
Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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