29-Jährige aus Betzdorf
Katharina Würden-Templin als Prädikantin ordiniert

In einem Ordinationsgottesdienst in der Hilgenrother Kirche wurde Prädikantin Katharina Würden-Templin (Bildmitte) offiziell in ihr neues Amt eingeführt. Mit ihr freuten sich (v. l.) Mentor Hans-Jürgen Volk, Gemeindepfarrer Joachim Triebel-Kulpe, Superintendentin Andrea Aufderheide, Julia Beil und Pfarrerin Nicole Eker.
  • In einem Ordinationsgottesdienst in der Hilgenrother Kirche wurde Prädikantin Katharina Würden-Templin (Bildmitte) offiziell in ihr neues Amt eingeführt. Mit ihr freuten sich (v. l.) Mentor Hans-Jürgen Volk, Gemeindepfarrer Joachim Triebel-Kulpe, Superintendentin Andrea Aufderheide, Julia Beil und Pfarrerin Nicole Eker.
  • Foto: Seda Erker
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

sz Kirchen. „Betet auch für die Könige und alle übrigen Machthaber. Denn wir wollen ein ruhiges und stilles Leben führen – in ungehinderter Ausübung unseres Glaubens und in Würde“. In Pandemie-Zeiten, in denen die „Könige und alle übrigen Machthaber“ schwere Aufgaben bewältigen müssen, ist der Predigttext aus dem Neuen Testament (1. Timotheus 2,1-6) eine „Steilvorlage“. Katharina Würden-Templin aus Betzdorf legte ihn nun bei ihrer Ordination zur Prädikantin der ev. Kirche im Rheinland in einem Gottesdienst in Hilgenroth aus.

Katharina Würden-Templin jetzt Prädikantin

Die 29-Jährige, die aus Idelberg stammt und von ihrem ehemaligen Hilgenrother Gemeindepfarrer Hans-Jürgen Volk durch die mehrjährige Zurüstung zur Prädikantin begleitet wurde, ist eine von mittlerweile 20 Prädikanten im ev. Kirchenkreis Altenkirchen. In dem Gottesdienst in Hilgenroth, der aufgrund der Pandemie nur im kleinen Kreis stattfinden konnte, wurde die Betzdorferin durch Superintendentin Andrea Aufderheide ordiniert. Sie darf nun – wie alle der mehr als 650 Prädikanten in der Rheinischen Kirche – ihren ehrenamtlichen Dienst „an Wort und Sakrament“ vollziehen.

Begleitet wurde Katharina Würden-Templin bei ihrem Ordinationsgelübde von Hans-Jürgen Volk, Gemeindepfarrer Joachim Triebel-Kulpe, ihrer Freundin und Kollegin beim Bibellesebund Julia Beil und Pfarrerin Nicole Eker aus Betzdorf.
Nach den Segnungen zum Dienst nahm die frischgebackene Prädikantin die Gottesdienstbesucher mit in das erste Jahrhundert nach Christus, in die Stadt Ephesus und predigte darüber, warum Christen für „Könige und Machthaber“ beten sollten. Denn so „bitten wir Gott, dass er ihnen beisteht und ihnen hilft, ihr Amt verantwortungsvoll auszufüllen“.

Schon bei der Kinder-Bibelwoche engagiert mit dabei

Mit ihren 13 Kurs-Kollegen aus dem gesamten Rheinland verbindet Katharina Würden-Templin eine schöne Zeit: „Wir hatten viel Spaß miteinander, haben viel gelacht und sind in die Geheimnisse der Predigtvorbereitung, der Liturgie des Abendmahls, der Führung von Taufgesprächen und der korrekten Armhaltung beim Segnen eingetaucht. Ich habe den Austausch mit ihnen sehr genossen und wir haben viel voneinander gelernt!“

Schon früh hat sich die heutige Redakteurin der Bibellese-Zeitschrift „Pur“ und Projektkoordinatorin beim Bibellesebund in ihrer Heimatgemeinde Hilgenroth engagiert. Zunächst im Kindergottesdienst-Team, später in der Jungschar-Arbeit und im Teenagerkreis der EG Helmeroth/EfG Altenkirchen.
Auch am Hilgenrother Gemeindebrief arbeitete sie bis zum Ausbildungsbeginn als Prädikantin über Jahre mit und engagierte sich als Mitarbeiterin bei Kinder-Bibelwochenenden und Konfirmandenfreizeiten. An manche besonderen Momente ihrer Ausbildungszeit erinnert sich Katharina Würden-Templin ganz besonders: etwa an ihren ersten Gottesdienst im Januar 2019 oder eine Taufe in Almersbach im Sommer des Vorjahres.

Ein großes Anliegen ist der 29-Jährigen, dass Landes- und Freikirchen sich besser gegenseitig annehmen können, ohne einander zu verurteilen. Katharina Würden-Templin freut sich auf ihre Einsätze im Prädikantendienst. Auch wenn derzeit Pandemie-bedingt vieles anders ablaufen muss, wird es künftig viele Menschen geben, die sie in Sonntagsgottesdiensten oder bei Amtshandlungen begleiten wird.

Autor:

Redaktion Altenkirchen aus Betzdorf

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