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Landesweit vermehrt Eingriffe verschoben
Kirchen: keine OP-Absagen

Wegen dem Ausfall nicht zwingend notwendiger medizinischer Eingriffe benötigen Krankenhäuser einen finanziellen Ausgleich.
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dpa/thor Mainz/Kirchen. In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern werden wegen der Corona-Pandemie derzeit „wieder vermehrt“ nicht zwingende medizinisch notwendige Eingriffe und Operationen verschoben – dies trifft aber nicht auf das DRK-Krankenhaus in Kirchen zu. „Für die damit verbundenen Erlösausfälle benötigen die Krankenhäuser einen finanziellen Ausgleich“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Denis Alt (SPD) am Montag in Mainz. Derzeit sei vom Bund ein Ausgleichverfahren bis Ende des Jahres gesichert und eine Verlängerung bis zum Ende des 1. Quartals 2022 vorgesehen. Dies reiche aus Sicht der Landesregierung aber nicht aus.

dpa/thor Mainz/Kirchen. In den rheinland-pfälzischen Krankenhäusern werden wegen der Corona-Pandemie derzeit „wieder vermehrt“ nicht zwingende medizinisch notwendige Eingriffe und Operationen verschoben – dies trifft aber nicht auf das DRK-Krankenhaus in Kirchen zu. „Für die damit verbundenen Erlösausfälle benötigen die Krankenhäuser einen finanziellen Ausgleich“, sagte Gesundheitsstaatssekretär Denis Alt (SPD) am Montag in Mainz. Derzeit sei vom Bund ein Ausgleichverfahren bis Ende des Jahres gesichert und eine Verlängerung bis zum Ende des 1. Quartals 2022 vorgesehen. Dies reiche aus Sicht der Landesregierung aber nicht aus.

60 Prozent der Krankenhäuser rechnen mit Verlusten

51 Krankenhäuser, die Covid-19-Patienten behandelten, hätten einen Versorgungsaufschlag in Höhe von insgesamt rund 2,8 Millionen Euro rückwirkend Mitte Dezember erhalten – zunächst für drei Wochen. Diese Möglichkeit gebe es nach der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite. Die nächste Auszahlung sei am 4. Januar 2022 für vier Wochen geplant.
Im DRK-Krankenhaus in Kirchen ist die Situation nach wie vor vergleichsweise entspannt. Zwar wird hier weiterhin eine Infekt-Station vorgehalten, dennoch mussten zuletzt nach Angaben des Kaufmännischen Direktors Nicki Billig keine Eingriffe verschoben werden. Derzeit würden drei Covid-19-Patienten auf einer normalen Station behandelt, zwei weitere müssten künstlich beatmet werden und würden intensivmedizinisch betreut.

Nach Darstellung der Deutschen Krankenhausgesellschaft geht es den Krankenhäusern bundesweit nicht gut: 60 Prozent der Kliniken rechneten für das zu Ende gehende Jahr 2021 mit Verlusten. Gegenüber dem Vorjahr dürfte sich danach der Anteil der Einrichtungen, die rote Zahlen schreiben, verdoppeln.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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