SZ

Ausbau der K 93
Lang ersehnter Baustart

Eine Baumaßnahme, die für strahlende Gesichter sorgt: Landrat Dr. Peter Enders, Ortsbürgermeister Dominik Schuh, Bürgermeister Maik Köhler und Vertreter aus dem Gemeinderat und von der Aktionsgemeinschaft gaben offiziell grünes Licht.
  • Eine Baumaßnahme, die für strahlende Gesichter sorgt: Landrat Dr. Peter Enders, Ortsbürgermeister Dominik Schuh, Bürgermeister Maik Köhler und Vertreter aus dem Gemeinderat und von der Aktionsgemeinschaft gaben offiziell grünes Licht.
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nb Niederfischbach. Den Niederfischbachern dürfte die Umleitung über die Industriestraße schon in Fleisch und Blut übergegangen sein und am Mittwochnachmittag wurde dann auch der offizielle Startschuss für die umfangreichen Baumaßnahmen auf der K 93 gegeben. Mit dabei: Landrat Dr. Peter Enders, Ortsbürgermeister Dominik Schuh, die Beigordneten, weitere Ratsmitglieder, Vertreter der Aktionsgemeinschaft Niederfischbach, Bürgermeister Maik Köhler und Stefan Strunk vom Kirchener Bauamt.

Die Erleichterung darüber, dass nun auf der Ortsdurchfahrt Absperrungen stehen und die Bagger rollen, war allen Anwesenden deutlich anzumerken.

nb Niederfischbach. Den Niederfischbachern dürfte die Umleitung über die Industriestraße schon in Fleisch und Blut übergegangen sein und am Mittwochnachmittag wurde dann auch der offizielle Startschuss für die umfangreichen Baumaßnahmen auf der K 93 gegeben. Mit dabei: Landrat Dr. Peter Enders, Ortsbürgermeister Dominik Schuh, die Beigordneten, weitere Ratsmitglieder, Vertreter der Aktionsgemeinschaft Niederfischbach, Bürgermeister Maik Köhler und Stefan Strunk vom Kirchener Bauamt.

Die Erleichterung darüber, dass nun auf der Ortsdurchfahrt Absperrungen stehen und die Bagger rollen, war allen Anwesenden deutlich anzumerken. Und diese Freude teilen sie mit vielen „Föschbern“, denn, wie Dominik Schuh ins Gedächtnis rief: Die Zahl der Jahre, die auf die Straßensanierung hingearbeitet wurde, liegt im zweistelligen Bereich. Ebenso wie Verwaltungschef Maik Köhler bezeichnete Schuh die Maßnahme als äußerst wichtig.

Er habe gemerkt, so ergänzte Köhler, wie sehr das Thema den Niederfischbachern auf den Nägeln brennt. Und mit Blick auf den Baubeginn: „Hier ist jetzt Bewegung drin und die muss aufrechterhalten werden.“

Wie überhaupt Bewegung in die Sache kam, war am Mittwoch noch einmal Thema. Da war natürlich die große Straßen-Demo im Juni vergangenen Jahres mit rund 2000 Teilnehmern – und flankierende Aktionen wie die Übergabe einer Unterschriftenliste an Landesverkehrsminister Dr. Volker Wissing. Und egal ob Demonstration, das Knüpfen von Kontakten oder sonstige Maßnahmen: Beigeordneter Matthias Otterbach lobte, dass „quer durch alle Parteien“ an dem Thema gearbeitet worden war.

Landrat Enders berichtete, dass er nach und nach alle Kreisstraßen im AK-Land abfährt, um sich ein Bild von deren Zustand zu machen. Schließlich gelte, so der gelernte Mediziner: „Da kann man keine Ferndiagnose machen. Da muss man auch mal aussteigen und sich die Schlaglöcher angucken.“

Um im Medizinerjargon zu bleiben: Im Fall der K 93 hatte man es mit einem besonders schweren Fall des Buckelpistensyndroms zu tun, hier waren gute Stoßdämpfer gefragt. Daher nun auch die Freude darüber, dass Heilung in Sicht ist.

Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt – von Ortseingang Hahnhof bis etwa Einmündung Eisenstraße – haben vor rund drei Wochen begonnen. Zunächst sind noch die Verbandsgemeindewerke tätig (die SZ berichtete). Es werden neue Wasserleitungen gelegt und momentan werden die Hausanschlüsse vorbereitet. Diese Arbeiten, so Stefan Strunk, werden voraussichtlich noch zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen.

Wenn die Werke fertig sind, ist die Baustelle quasi das Reich des Landesbetriebes Mobilität (LBM) mit Sitz in Diez. Dann beginnt die eigentliche Sanierung der Kreisstraße.

Wie lange diese Arbeiten dauern, mochte niemand beziffern, hängt dies doch wesentlich damit zusammen, wie Petrus den Winter gestaltet. Die Witterung, erklärte Strunk, ist auch der Grund dafür, dass die zugehörigen Brückenbauwerke erst im Frühjahr angepackt werden. Denn käme während der Bauarbeiten Frost in die Brücken, wäre das reichlich suboptimal.

In der jüngsten Ortsgemeinderatssitzung hatte es, wie berichtet, auch Unmut über Pläne des LBM gegeben, einen Teil des ersten Abschnitts im sogenannten Hocheinbau zu sanieren. Die endgültige Entscheidung ist hier noch nicht gefallen. Stefan Strunk bekräftigte gestern nur: „Wir sind im Dialog.“

Der zweite Bauabschnitt, von der Eisenstraße bis zum Hüttseifer Weg, wird dann im nächsten Jahr gleich folgen, hofft Ortsbürgermeister Schuh. Beide Bauabschnitte zusammengenommen, wird die Kreisstraße auf einer Länge von gut 1,6 Kilometern saniert.

Die Investitionen des Kreises Altenkirchen für die Maßnahme belaufen sich auf ca. 867 000 Euro, wovon das Land etwa zwei Drittel im Rahmen der Förderung des kommunalen Straßenbaus trägt. Die Gesamtkosten der Arbeiten schlagen einschließlich der Versorgungsträger und sämtlicher Brückenbauwerke mit knapp 1,17 Mill. Euro zu Buche.

Autor:

Nadine Buderath (Redakteurin) aus Betzdorf

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