Lebensmittelmarkt: Hoffen auf den öffentlichen Druck

Unterschriftenaktion der CDU ist gut angelaufen

rai Mudersbach. Auf den öffentlichen Druck der Mudersbacher setzt der CDU-Ortsverband der Siegtalgemeinde nun seine Hoffnung, um die REWE-Gruppe doch noch zum Verzicht auf die so genannte Konkurrenzklausel beim ehemaligen Combi-Markt in der Ortsmitte zu bewegen (die SZ berichtete ausführlich). Und vor fast leeren Ladenlokal – im Inneren befindet sich derzeit nur noch eine Bäckerei – hatten die Christdemokraten um den Vorsitzenden Maik Köhler am Samstagmorgen ihren Stand aufgebaut, um für weitere Unterstützung für die Unterschriftenaktion des Ortsverbandes zu werben.

Wie bereits berichtet, liegen die Listen seit wenigen Tagen vor allem in Geschäften aus – und eine erste Zwischenbilanz am Samstag fiel bereits recht positiv aus. »Es haben sich etwa 800 Mudersbacher eingetragen«, schätzten Köhler und sein Vorstandskollege Karl Zimmermann. Die Aktion komme bei den Menschen gut an. Dass ein Lebensmittelmarkt zentral im Ort wichtig sei, würden Geschäftsleute entlang der Koblenzer Straße mit dem Verweis auf die Laufkundschaft untermauern, gab Köhler entsprechende Aussagen wieder. Dass das Fehlen eines Lebensmittelmarktes in der Ortsmitte Auswirkungen auf andere Geschäfte haben könnte, befürchtet wohl nicht nur Vorsitzender Köhler.

Um nach den erfolglosen Gesprächen mit der REWE-Gruppe doch noch einen Verzicht zu bewirken, wollen die Christdemokraten noch bis Ende der Woche Unterschriften sammeln. Es soll so der Bedarf für einen Lebensmittelmarkt in der Ortsmitte verdeutlicht werden.

Die Listen will der CDU-Ortsverband persönlich in der REWE-Zentrale in Dortmund abgeben, berichtete der Fraktionssprecher im Gemeinderat, Gundolf Schupp, und weiter: »Es wäre schön, wenn Mudersbacher Einwohner mitfahren würden.« Bei der Unterschriftenaktion handele es sich um einen Appell an das Unternehmen, doch noch von der Konkurrenzklausel Abstand zu nehmen, sagte der Vorsitzende. »REWE muss von sich aus nachgeben«, betonte Köhler – aber er und seine Mitstreiter hoffen, dass der öffentliche Druck etwas erreichen kann.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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