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Finale Planung für Gemeindezentrum
Mehr Platz für Brachbacher Vereine

In einer nicht mehr allzu fernen Zukunft soll es an der Stelle der alten Neuser-Hallen am Zechenwaldplatz so aussehen: Das neue Gemeindezentrum soll eine Heimstatt für die Vereine und die politischen Gremien werden. Visualisierung: Büro Horstmann und Hoffman
  • In einer nicht mehr allzu fernen Zukunft soll es an der Stelle der alten Neuser-Hallen am Zechenwaldplatz so aussehen: Das neue Gemeindezentrum soll eine Heimstatt für die Vereine und die politischen Gremien werden. Visualisierung: Büro Horstmann und Hoffman
  • hochgeladen von Thorsten Stahl (Redakteur)

thor Brachbach. Vom Förderprogramm „Ländliche Zentren“ haben die Menschen in Niederfischbach, Brachbach und Mudersbach zwar mittlerweile unendlich viel gelesen, aber noch nicht wirklich etwas vor der eigenen Haustür mitbekommen. Das wird sich nun offenkundig ändern – auch in Brachbach. Dort ist bekanntlich der Bau des neuen Gemeindezentrums am Zechenwaldplatz am Standort der alten Neuser-Halle das Leuchtturmprojekt. Und die Brachbacher können wie die Nachbarn wohl von einem neuen Tempo bei der Genehmigungsbehörde ADD hoffen. Da sei jetzt Bewegung drin, sagte Bauamtsleiter Tim Kraft – das „endlich“ hatte er sich bewusst verkniffen.

thor Brachbach. Vom Förderprogramm „Ländliche Zentren“ haben die Menschen in Niederfischbach, Brachbach und Mudersbach zwar mittlerweile unendlich viel gelesen, aber noch nicht wirklich etwas vor der eigenen Haustür mitbekommen. Das wird sich nun offenkundig ändern – auch in Brachbach. Dort ist bekanntlich der Bau des neuen Gemeindezentrums am Zechenwaldplatz am Standort der alten Neuser-Halle das Leuchtturmprojekt. Und die Brachbacher können wie die Nachbarn wohl von einem neuen Tempo bei der Genehmigungsbehörde ADD hoffen. Da sei jetzt Bewegung drin, sagte Bauamtsleiter Tim Kraft – das „endlich“ hatte er sich bewusst verkniffen.

Diese Mitteilung erfolgte am Mittwoch Abend in der Peter-Hussing-Halle, wo Haupt- und Finanzausschuss sowie Bauausschuss gemeinsam tagten, nach „Monaten auf Sparflamme“, wie es Ortsbürgermeister Steffen Kappes ausdrückte. Es ging dabei in erster Linie um die Festlegung des finalen Raumprogramms im künftigen Gemeindezentrum. Dabei handele es sich aber nur um „minimale Änderungen“, so Kappes. Zentraler Gedanke dabei sei der gewesen, mehr Platz für die Vereine zu schaffen.

Verwaltungsmitarbeiter Christina Czogalla stellte die kleineren Änderungen im Detail vor und erläuterte noch einmal, wo Heimatverein, DRK und Karnevalsverein ihre Lager beziehen werden. Die sogenannte „Kegelbahn“, ein länglicher Gebäudeteil, soll je nach Anforderung aufgeteilt werden. Im Obergeschoss soll das Dienstzimmer des Ortsbürgermeisters so dimensioniert werden, dass auch kleinere Besprechungen möglich sind. Für die Mehrzweckräume nebenan sind nun mobile Trennwände vorgesehen, damit die Vereine – und auch die Ortsgemeinde – das Platzangebot möglichst flexibel nutzen können.

Als Andreas Reitz dann nach einem Schallschutzgutachten fragte, kam heraus, dass am Nachmittag ein Schreiben von der ADD in Kirchen eingetroffen war. Tim Kraft hat das noch nicht geprüft, geht aber davon aus, dass der Inhalt besagt, welche weiteren Aufträge jetzt für das Gemeindezentrum vergeben werden dürfen. Der Schallschutz gehöre sicher dazu. Zeitnah wolle man sich mit allen Fachplanern an einen Tisch setzen.

Eine Beschlussempfehlung für den demnächst tagenden Rat gab es in diesem Zusammenhang auch noch: Der Auftrag für das Versetzen des Salzsilos vom Zechenwaldplatz an den Wendehammer der Industriestraße soll für gut 16 000 Euro eine Firma aus Hünsborn übernehmen. Allerdings beinhaltet dieses Angebot nur das Herrichten des neuen Standorts, die Demontage kommt noch „on top“.

Einverstanden zeigten sich Ausschuss-Mitglieder trotz kleinerer Nachfragen mit der Gründung einer AöR „Infrastrukturservice“ auf Ebene der Verbandsgemeinde, mit der kleinere Straßenschäden in kommunaler Eigenregie ausgebessert werden sollen. Besonders in Brachbach sei die Situation geradezu peinlich gewesen, sagte Stefan Strunk vom Bauamt, der übrigens einen deutlich entspannteren Abend als zuletzt in Mudersbach erlebte. „Jede Lösung ist ein Fortschritt“, meinte Georg Seidenfuß (CDU). Dem konnte Ortsbürgermeister Kappes nur zustimmen: „Schlechter als bisher kann es nicht laufen.“ Spannend wird allerdings, ob sich auch die Ortsgemeinde Friesenhagen der Gesellschaft anschließen wird. Das entscheidet sich wohl erst in der nächsten Woche.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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