SZ

Radarkontrollen in beide Richtungen
Moderner "Blitzer" für Kirchen

Die alte Technik (Foto) soll durch neue ersetzt werden. Dann kann in Kirchen auch in beide Richtungen geblitzt werden.
  • Die alte Technik (Foto) soll durch neue ersetzt werden. Dann kann in Kirchen auch in beide Richtungen geblitzt werden.
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  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

thor Kirchen. Deutlich in die Jahre gekommen ist die Technik, die die Verbandsgemeinde Kirchen in ihrem Radarwagen zur Überwachung des fließenden Verkehrs einsetzt. Und auch der Golf Kombi hat seine besten Zeiten längst hinter sich. Alles ist etwa 20 Jahre, nur 2013 erfolgte eine Umstellung auf eine digitale Kamera. Eigentlich sollte schon im vergangenen Jahr nachgerüstet werden, doch nun ist für 2021 dringender Handlungsbedarf gegeben, da der technische Support ausläuft. Im neuen Haushalt sind für einen Ersatz 210.000 Euro vorgesehen. Der Verbandsgemeinderat erteilte gestern Abend seine Zustimmung. Im Vorfeld hatte sich die Verwaltung bereits mit verschiedenen Varianten auseinander gesetzt.

thor Kirchen. Deutlich in die Jahre gekommen ist die Technik, die die Verbandsgemeinde Kirchen in ihrem Radarwagen zur Überwachung des fließenden Verkehrs einsetzt. Und auch der Golf Kombi hat seine besten Zeiten längst hinter sich. Alles ist etwa 20 Jahre, nur 2013 erfolgte eine Umstellung auf eine digitale Kamera. Eigentlich sollte schon im vergangenen Jahr nachgerüstet werden, doch nun ist für 2021 dringender Handlungsbedarf gegeben, da der technische Support ausläuft. Im neuen Haushalt sind für einen Ersatz 210.000 Euro vorgesehen. Der Verbandsgemeinderat erteilte gestern Abend seine Zustimmung. Im Vorfeld hatte sich die Verwaltung bereits mit verschiedenen Varianten auseinander gesetzt. Klarer Favorit: Eine mobile Anlage, die durch den Einsatz von zwei Kameras auch in beide Fahrtrichtungen „blitzen“ kann. Zudem muss hier der Mitarbeiter nicht mehr im Fahrzeug sitzen. Sobald die Kameras ausgerichtet sind, arbeitet die Anlage autark.

Blitzer für Kirchen künftig im VW Caddy

Als neues Fahrzeug ist ein VW Caddy im Gespräch. Nachgedacht wurde auch über einen „Enforcement-Trailer“ (Anhänger), wie ihn z. B. die Stadt Siegen einsetzt. Diese Messeinheiten sind laut Verwaltung jedoch eher für längerfristige Kontrollen gedacht. Der Nachteil: Der Radarwagen steht in der Verbandsgemeinde Kirchen sehr häufig auf privaten Flächen (das betrifft 50 Prozent der Messstellen). Die Eigentümer würden sich also bedanken, wenn dieser Anhänger mehrere Tage lang vor Häusern und Garagen geparkt wäre. Zudem kann hier die Messung – wie bisher – jeweils nur in eine Richtung erfolgen. Marcel Arnal (SPD) hatte Sorge, die Technik nachts allein und unbeaufsichtigt arbeiten zu lassen: „Ist die versichert?“ Fachbereichsleiter Bernd Schmidt erklärte, dass das Auto in der Dunkelheit immer mit Mitarbeitern besetzt sein werde. „Am Tag habe ich überhaupt keine Bedenken, das ist heute Standard“, sagte Schmidt zum „autonomen Blitzen“.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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