Möglichkeit zur inneren Einkehr

Mit dem bekannten Stück „Jerusalem“ sorgten beide Chöre, Solist Wolfgang Kötting und Bernhard Bätzing am Klavier für ein gelungenes Finale.  Foto: suk
  • Mit dem bekannten Stück „Jerusalem“ sorgten beide Chöre, Solist Wolfgang Kötting und Bernhard Bätzing am Klavier für ein gelungenes Finale. Foto: suk
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suk Mudersbach. Mit einem gemeinsamen Kirchenkonzert begeisterten am Sonntag der MGV Liedertafel Mudersbach und der Männerchor Euterpe Siegen in der katholischen Pfarrkirche St. Maria Himmelfahrt in Mudersbach. In dem gut besuchten Gotteshaus boten die beiden Klangkörper ein abwechslungsreiches Programm mit geistlichen Liedern verschiedener Epochen.

Dechant Ludwig Hoffmann begrüßte die Gäste und ging mit einigen besinnlichen Worten auf den Allerheiligentag ein. Er sei wie geschaffen für ein solches Konzert, das dazu anrege, innezuhalten und die Geschäftigkeit hintanzustellen. Die Chöre boten mit ihrem Programm tatsächlich die Möglichkeit zur Einkehr.

Für klangliche Vielfalt sorgte auch Bernhard Bätzing an der Orgel. Der junge Musiker spielte zunächst ein Präludium in G-Dur von Mendelssohn Bartholdy und überzeugte später auch mit einem facettenreichen Andantino in As-Dur von César Franck.

Gesanglich eröffneten die Gastgeber aus Mudersbach das Konzert mit einem kraftvollen „Hymnus“, bevor das „Tebje Pojem“ mit seinen getragenen und eindringlichen Klängen die Kirche erfüllte. Der Chor unter der bewährten Leitung von Helmut Kipping sang dieses Stück sehr gefühlvoll.

Überaus gelungen war die Version „Unser tägliches Brot“, und auch der Vortrag „Beten und Lobsingen“ von Robert Pappert, bei dem der Chor von Bernhard Bätzing am Klavier begleitet wurde, gelang den Sängern mit Bravour.Der Euterpe-Chor aus Siegen präsentierte sich unter der Leitung von Bruno Kneppe stimmgewaltig und dabei aber stets homogen. Der getragene Satz „Die Abendglocken rufen“ gestaltete der Klangkörper dynamisch sehr akzentuiert, und auch das bekannte Spiritual „All Night, All Day“ (Solo: Jürgen Schnurr) erklang gekonnt und ausgesprochen gefühlvoll. „Herr, deine Güte“ war sprachlich sehr präzise umgesetzt und gefiel mit dem abschließenden strahlenden „Halleluja“ besonders gut.Hohe Anforderungen stellten das Kyrie, Sanctus und Benediktus aus der Messe zu Ehren der hl. Cäcilia an die Sänger. Das dreistimmige geistliche Werk meisterten sie mit Bravour und verstanden es damit, die Zuhörer zu berühren. Dies galt auch für den gemeinsamen Abschluss.Hier erklang von beiden Chören, dem Solisten Wolfgang Kötting und Bernhard Bätzing am Klavier gemeinsam gesungen das bekannte „Jerusalem“, das einen glanzvollen Schlussakkord unter dieses gelungene Konzert setzte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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