Ständchen für Ex-Ortsbürgermeister Hans Kraft zum 85.
Mudersbacher Kirmes mit Fassanstich offiziell eröffnet

Angestoßen wurde am Samstag nicht nur auf die Kirmes, sondern auch auf den 85. Geburtstag von Ex-Ortsbürgermeister Hans Kraft (M.).
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thor Mudersbach. Geht doch: Rechtzeitig zum symbolischen Beginn der 191. Mudersbacher Kirmes mit dem Fassanstich am Samstagmittag zeigte sich das Wetter so, wie es sich für ein Volksfest gehört. Wer ins Festzelt kam, musste keinen Regenschirm ausschütteln. Ortsbürgermeister Maik Köhler schlug gewohnt routiniert das Erzquell-Fass an, wie immer ebenso professionell attestiert von Brauerei-Chef Dr. Axel Haas. Es  zeigte sich anschließend, dass das Pils auch problemlos aus einem locker sitzenden Hahn fließen kann.
Begonnen hatte die Kirmes am Freitagabend bei echtem Schmuddelwetter. Dennoch war am späten Abend das Zelt mit knapp 1000 Besuchern bestens gefüllt, die mit der Coverband „Sidewalk"  eine große und vor allem friedliche Party feierten.
Beim Fassanstich galt die Aufmerksamkeit zunächst einem Mann,  der sich schon vor Jahren aus dem Rampenlicht zurückgezogen hatte: Ex-Ortsbürgermeister Hans Kraft, der von 1984 bis 2001 an der Spitze der Gemeinde stand, hatte nochmals den Weg zur Kirmes gefunden - er feierte am Samstag seinen 85. Geburtstag. Das Ständchen der „Siegtaler Musikanten" war eine Selbstverständlichkeit.  „Hans, Du hast viel für die Ortsgemeinde gemacht", sagte Ulrich Merzhäuser als Vorsitzender des Bürgervereins und erinnerte an die Industrieansiedlung an der Stahlwerkstraße, die Kraft maßgeblich vorangetrieben hatte.
Merzhäuser freute sich, einmal mehr zahlreiche Gäste aus der gesamten Region von Oberschelden bis Brachbach begrüßen zu können. Gemeinsam arbeite man beim „Siegerläder Tal"  zusammen, wo nächste Woche mit dem Richtfest an der Ausgrabungsstätte Gerhardsseifen ein wichtiger Termin anstehe. Merzhäuser sprach von einem „neuen Meilenstein in der Region". Der Bürgervereinsvorsitzende wurde aber auch politisch: Beim Natursteig Sieg müsse es endlich weitergehen,  der Kreis Siegen-Wittgenstein sollte "endlich aus den Pötten kommen".  Merzhäuser: „Siegtal pur ist das beste Beispiel dafür, dass die Region zusammen gehört."  Und die Mudersbacher Kirmes sei ohnehin eines der beliebtesten Volksfeste der Siegerländer.
Was sich am Samstag auch zeigte: Auf die Anwohner von Birken kommen  bei dieser Kirmes besonders große Belastungen zu. Denn da die Stahlwerkstraße aufgrund des Ausbaus der Ortsdurchfahrt die einzige Zufahrt zum Ortsteil ist (auch der Weg über die Alois-Stettner-Straße ist versperrt), kommt es dort - bedingt durch den Begegnungsverkehr mit Kirmesbesuchern - phasenweise zu längeren Staus. Dabei ist ausdrücklich ein Parkverbot ausgeschildert worden.

Autor:

Thorsten Stahl (Redakteur) aus Betzdorf

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